Fructoseintoleranz

Fructoseintoleranz-Was ist eigentlich Fructose?

Fructose – auch als Fruchtzucker bekannt – ist als Einfachzucker neben Glucose in vielen Lebensmitteln vorhanden. Haushaltszucker besteht Empfehlung mit Herz boy-1454054_640-1 Fructoseintoleranz    beispielsweise zur Hälfte aus Fructose, welche besonders in Früchten oder Lebensmittel mit verarbeiteten Früchten auftaucht, wie Marmeladen, Fruchtsäfte oder Fruchtjoghurts. In Light-, Diät- oder auch speziellen Diabetiker-Produkten wird Fructose zudem als Süßungsmittel eingesetzt. Mais- oder Agavensaft sind stark fructosehaltige Süßungsmittel und selten auf Zutatenlisten vermerkt. Da Fruchtzucker oft in Fertigprodukten verwendet wird, ist ein Blick auf ebendiese für Fructose-Intolerante ein Muss.
Als natürlicher Nahrungsbestandteil ist Fructose in bestimmten Mengen gut verträglich. Normalerweise kann ein Mensch 35g Fruchtzucker pro Tag aufnehmen, die im Dünndarm durch die sogenannten Fructosetransporter (GLUT5) in die Darmzellen gelangen und von dort aus über den Blutkreislauf zur Leber. Fructose dient hauptsächlich der Energiegewinnung.

Wie macht sich Fructoseintoleranz bemerkbar, und was passiert dabei im Körper?

Es kann nur so viel Fructose in die Darmzellen geschleust werden, wie Fructosetransporter vorhanden sind, ansonsten kommt es zu Symptomen einer Fructoseintoleranz, wie Blähungen, Bauchkrämpfe, Durchfall, Verstopfung und Übelkeit. Weiterhin kann Fructoseintoleranz zu einer schweren Schädigung der Leber führen. Die restliche Fructose gelangt anschließend in den Dickdarm, wo Bakterien sie zu Wasserstoff, Methan, Kohlendioxid und kurzkettigen Fettsäuren abbauen.
Wer an einer Fructoseintoleranz (auch als Fructosemalabsorption bezeichnet) leidet, kann 15g Fruchtzucker oder weniger am Tag aufnehmen. Dabei werden zwei Arten der Fructoseintoleranz unterschieden.
Die hereditäre Fructoseintoleranz tritt nur sehr selten auf und ist eine Erbkrankheit, die durch einen Mangel des Enzyms Fruktose-1-Phosphat-Aldolase schon im Kindesalter zu Leber- und Nierenschädigung sowie Hypoglykämien führen kann.
Immer häufiger hingegen tritt die intestinale Fructoseintoleranz, eine erworbene Störung von gewissen Transportproteinen des Verdauungssystems, auf. Es wird angenommen, dass der Körper nicht ausreichend GLUT-5 bereitstellen kann und somit die Schwelle für die Fructoseaufnahme sinkt. Von dieser Form sind 30-40% der Mitteleuropäer betroffen.
Besonders problematisch ist, dass Fructoseintoleranz bei vielen Ärzten unbekannt und somit kein Teil der Diagnosefindung ist. Dadurch passiert es häufiger, dass Betroffene durch Verdauungsbeschwerden in ihrem Alltag über Jahre eingeschränkt sind. Meist wird der Arzt dann um eine Fructosen-Intoleranz-Test gebeten vom Patienten, der diese als mögliche Ursache durch eigene Nachforschungen in Betracht ziehen konnte. Je länger die Intoleranz allerdings unerkannt bleibt, umso schwieriger ist das Verdauungssystem wieder zu besänftigen.

Fructoseintoleranz Diagnose

Wie wird eine Fructoseintoleranz Diagnose gestellt?

Zuerst sollte für die Diagnose einer Fructoseintoleranz eine Gallen- oder Bauchspeicheldrüsenschwäche ausgeschlossen werden. Anders als eine Fruchtzuckerunverträglichkeit bereitet diese vor allem nach fettreichen und nicht nach Früchten oder zuckerhaltigen Speisen Probleme. Ausgeschlossen werden kann sie recht günstig über eine Stuhluntersuchung.
Im Anschluss sind andere Intoleranzen, wie die Lactose-, Gluten-, Sorbit- und Histamin-Intoleranz auszuschließen. Da außer bei der Sorbit-Intoleranz und der Fructose-Intoleranz keine Beschwerden nach dem Verzehr von Obst auftreten, sind diese einfach abzugrenzen. Dazu sollte ein ausführliches Ernährungs- und Symptomtagebuch geführt werden, um mögliche Zusammenhänge zwischen der Ernährung und auftretenden Beschwerden herzustellen. Zu beachten ist dabei allerdings, dass die Symptome nicht unbedingt nach dem Empfehlung mit Herz arztbesuch-diagnose-befund-behandlung-symbolbild Fructoseintoleranz    Essen von kritischen Lebensmitteln auftreten, sondern etwa einige Stunden später oder auch erst am nächsten Tag. Schwieriger wird es, wenn mehrere Intoleranzen gleichzeitig vorliegen, was in der heutigen Zeit leider immer häufiger vorkommt. Bei einer Fructose-Intoleranz kann gleichzeitige eine Lactose- oder auch eine Sorbit-Intoleranz vorliegen. Ein Ernährungstagebuch sollte deswegen zwei Wochen lang sorgfältig geführt werden, um mögliche Intoleranzen aufzudecken.

Weitere Maßnahmen zur Diagnosesicherung

Nachgewiesen werden kann eine Fructose-Intoleranz recht einfach über einen Atemtest, der auf der Messung des ausgeatmeten Wasserstoffs beruht. Der Wasserstoff entsteht bei der Verstoffwechslung der Fructose im Dickdarm und geht teils über Blähungen ab. Der restliche Wasserstoff wird von der Darmschleimhaut absorbiert und gelangt über den Blutkreislauf in die Lunge und von dort in die Atemluft.
Wichtig ist, dass der Patient in den vier Wochen vor dem Test bei keiner Darmspiegelung war, keine Colon-Hydro-Therapie gemacht oder Antibiotika eingenommen hat. Für den Test trinkt der Patient auf nüchternen Magen eine Fruchtzucker-Lösung, um dann im Abstand von dreißig Minuten zwei Stunden den Wasserstoffgehalt des Atems zu messen. Diese Werte werden dann mit den Ausgangswerten vor Einnahme der Fructose-Lösung verglichen. Werte unter 10ppm weisen normalerweise nicht auf eine Fructose-Intoleranz hin, während Werte über diesem Bereich auf ebendiese hindeuten.
Auch eine Messung der Tryptophan-Konzentration im Blut kann zu der Diagnose herangezogen werden, da sich diese Aminosäure mit der Fructose verbindet und bei einer Intoleranz im Darm verbleibt Tryptophan ist mitverantwortlich für die Serotoninherstellung – einem Glückshormon, dessen fehlen zum sinken der Laune und eventuell zu Depressionen führen kann.

Fructoseintoleranz Ursachen

Es gibt zwei Arten der Fructoseintoleranz. Die eine ist erblich bedingt, während sich die andere im Laufe des Lebens entwickelt und meist von einer zu stark fructosehaltigen Ernährung herrührt, bei der dem Körper mehr Fructose zugeführt wird, als er verarbeiten kann. Das Ausmaß der Unverträglichkeit unterscheidet sich allerdings von Fall zu Fall und ist individuell zu bestimmen.

Was verursacht eine Fructoseintoleranz?Empfehlung mit Herz fructose Fructoseintoleranz

Häufig beginnt eine Fructose-Intoleranz nach einer Entzündung und ihrer Behandlung mit einem Antibiotikum. Dies könnte beispielsweise eine Entzündung der Blase oder der Magenschleimhaut sein. Ist die Entzündung verschwunden, stellt der Betroffene fest, dass er kein Obst mehr essen kann, ohne später an Durchfall, Blähungen oder Bauschmerzen zu leiden.
Die Einnahme von Antibiotika scheint also entweder die Darmschleimhaut und somit das Transportprotein GLUT-5 zu beeinträchtigen oder aber die Darmflora soweit zu schädigen, dass Fructose nicht mehr ohne Beschwerden abgebaut werden kann. Auch bei anderen Medikamenten in deren Beipackzetteln auf die mögliche Schädigung des Verdauungssystems hinweisen, kann es zu der Entwicklung einer Fructoseintoleranz kommen, insbesondere wenn die Einnahme über einen langen Zeitraum erfolgt.

Weitere Risikofaktoren

Ein weiteres Risiko stellt eine Infektion mit dem Pilz Candida albicans dar, da dieser die Darmschleimhaut schädigt und das bei einer Pilzinfektion bereits bestehende Ungleichgewicht der Darmflora weiter verstärken kann.
Weiterhin stehen auch chronische Belastungen als Fructoseintoleranz Ursachen zur Diskussion. Anhaltende Stresssituationen oder eine ungünstige Ernährung über Jahrzehnte zählen etwa dazu, welche zu einer Diobyse und zur Schädigung der Darmschleimhaut führen können.

Fructoseintoleranz Symptome

Je nach Art der Fructoseintoleranz, kann es zu unterschiedlichen Symptomen kommen.

Die hereditäre Fructoseintoleranz

Die hereditäre Fructoseintoleranz, welche sehr selten auftritt, zeigt sich meist schon im Säuglingsalter, sobald nicht mehr nur gestillt, sondern mit Brei gefüttert wird oder das Baby auch Fruchtsäfte trinken darf. Enthält diese Nahrung Fructose, Sorbit oder Haushaltszucker (Saccharose), kann es zu teils lebensbedrohlichen Symptomen kommen, wie Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Schweißausbrüche, Unterzuckerung, Schwäche, Bewusstseinsverlust oder Schock. Bleibt diese Intoleranz unerkannt, kann es langfristig zu Funktionsstörungen der Leber oder Nieren sowie Knochenerweichung kommen. Diese angeborene Fructoseintoleranz beruht auf einem Enzymdefekt. Die Fructose kann normal über die Dünndarmschleimhaut aufgenommen werden, wird aber nicht vollständig in der Leber abgebaut. Die daraus resultierenden giftigen Stoffwechselzwischenprodukte schädigen die Leber, während der Fructoseanteil im Blut steigt und die Glucose – einen wichtigen Energielieferanten für alle Zellen – verdrängt.

Die erworbene Fructoseintoleranz

Bei einer erworbenen Fructoseintoleranz, kann allerdings schon die Aufnahme durch die Transportproteine GLUT-5 vom Dünndarm in die Darmzellen gestört sein, denn es kann nur so viel Fructose transportiert werden, wie GLUT-5 vorhanden ist. Je nachdem, in welchem Ausmaß die Transportproteine eingeschränkt sind und wie viel Fructose aufgenommen wird, können sich somit die Fructoseintoleranz Symptome und ihre Ausprägung unterscheiden. Die restliche Fructose gelangt in den Dickdarm und wird von den Bakterien in Gase umgewandelt, was zu Blähungen führen kann. Diese Gase werden über den Blutkreislauf abtransportiert und schließlich ausgeatmet, was einen Test auf die Fructoseintoleranz über die Atemluft möglich macht. Fructose hat zudem einen wasserbindenden Effekt, weswegen das Wasser nicht aus der verdauten Nahrung entfernt wird, sondern im Stuhl verbleibt, was zu Durchfall führt. Weitere Symptome dieser Fructoseunverträglichkeit sind Bauchschmerzen, Völlegefühl oder Übelkeit. Zu diesen kommt es meist direkt im Anschluss an ein fructosehaltiges Mahl. Langfristig können auch Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Wetterfühligkeit, eine erhöhte Infektionsanfälligkeit, Depressionen sowie ein Mangel an bestimmten Mikronährstoffen (Folsäure und Zink) die Folge sein.

Fructosemalabsorption

Allerdings ist eine Intoleranz auch ohne Symptome möglich, wie es bei zwei Dritteln der Betroffenen der Fall ist. Dies wird dann Fructosemalabsorption genannt. Darum wird auch bezweifelt, dass die Einschränkung der GLUT-5-Proteine der einzige Faktor ist, sondern ein weiterer für die schmerzhaften Symptome sorgt. Dies könnte etwa eine fehlerhafte Zusammensetzung der Darmflora sein.
Selten treten auch beschwerdefreie Fructosurie und Fructosämie auf. Davon ist die Rede, wenn das Leber-Enzym Fructose nicht vollständig abbaut, sich infolge dessen der Fructosegehalt im Blut erhöht und die Fructose dann über den Urin ausgeschieden wird.
Inzwischen fand man außerdem heraus, dass Fructose insulinunabhängig verstoffwechselt wird und sich somit kein Sättigungsgefühl bei übermäßigem Verzehr einstellt. Dieser wiederum kann bestimmte Blutfettwerte erhöhen und zu einer Fettleber, starkem Übergewicht, Adipositas Gicht oder Diabetes-Typ-2 führen kann.

Fructoseintoleranz Behandlung und Therapie

Wie wird Fructoseintoleranz therapiert?Empfehlung mit Herz cornflakes-2109078_1920 Fructoseintoleranz

Wichtig bei einer Fructose-Intoleranz ist, dass nicht vollständig auf Fruchtzucker verzichtet werden sollte, da sich die Situation sonst verschlechtert. Nach einer gewissen Karrenzeit, sollte wieder langsam mit dem Verzehr fructosehaltiger Lebensmittel begonnen werden.
Wichtig für die Behandlung einer Fructose-Intoleranz ist vor allem das Ernährungsprogramm, bei welchem man in zwei Phasen unterscheiden kann.

Fructoseintoleranz Behandlung – Ernährungsprogramm

Phase 1

In der ersten Phase werden Fructose und zuckerhaltige Speisen gemieden, damit sich das Verdauungssystem erholen kann. In dieser Zeit sollten täglich nicht mehr als zwei Gramm Fructose zu sich genommen werden, was ungefähr 30 Gramm eines Apfels entspricht. Um diesen Wert nicht zu überschreiten sollte auf Früchte wie Äpfel, Birnen sowie Trockenfrüchte und Produkte, die solche enthalten -etwa Fruchtsäfte, -joghurts oder Marmeladen, komplett verzichtet werden. Auch Süßigkeiten und Fertigprodukte, die Zucker enthalten könnten sowie Diabetikerprodukte sind Tabus. Es gibt allerdings genügend andere fructoseärmere Lebensmittel zu denen Pilze, Avocados, grüne Blattgemüse, Zucchini, Knollengemüse, Nüsse, Kartoffeln, Mais, Hirse und viele weitere zählen. Auch frisch zubereitetes Fleisch, sowie Fisch und Eier enthalten kaum Fructose.
Diese Phase dauert an, bis die Symptome der Intoleranz fast gänzlich verschwunden sind, was von mehreren Wochen bis hin zu einem Jahr dauern kann.

Phase 2

In der zweiten Phase wird dann langsam wieder mit dem Verzehr fructosehaltiger Nahrungsmittel begonnen. Hier geht es zunächst darum die individuelle Toleranzgrenze zu finden, da der Körper bei einer erworbenen Intoleranz meist gewisse Mengen an Fructose vertragen kann. Auch hier ist wieder ein Ernährungstagebuch hilfreich, um die Reaktionen des Körpers auf die zugeführten Mengen Fructose zu beobachten. Dabei sollte mit Lebensmitteln oder Früchten begonnen werden, die wenig Fructose enthalten, wie es bei Aprikosen, Mandarinen oder Rhabarber der Fall ist.
Neben der Ernährung spielt auch der Aufbau der Darmflora eine Rolle, da auch ein Ungleichgewicht der Darmflora ein Auslöser für eine Intoleranz sein kann. Dabei helfen zum Beispiel eine Darmsanierung mit speziellen Probiotika wie Combi Flora, Gerstengras oder die Mineralerde Bentonit. Bei Pilz-Infektionen sollte diese beseitigt werden. Auch eine gründliche Entsäuerung des Magens für ein gesünderes Milieu nach einer Ernährung mit vielen isolierten Kohlenhydraten oder tierischen Eiweißen kann zur Verbesserung der Intoleranz beitragen.

Fructoseintoleranz Ernährung

Die richtige Ernährung bei Fructoseintoleranz – Worauf sollte geachtet werden?

Ein Leben mit Fructoseintoleranz erscheint erst einmal schwierig, ist allerdings nicht unmöglich. Es gibt einige nützliche Tricks bei der Ernährung, um beschwerdefrei vielfältig zu essen und zu genießen.
Wichtige Helfer sind dabei ein Ernährungstagebuch, um den Überblick über die aufgenommene Menge an Fructose zu behalten und eine Tabelle mit den Fructose-Gehalten verschiedener Lebensmittel. Es ist auch wichtig immer einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen. Fructose ist Bestandteil von vielen Lebensmitteln, nicht nur von Früchten, zum Beispiel von einigen Gemüsesorten, Honig und vielen industriell gefertigten Produkte, da Fructose günstiger und süßer als normaler Haushaltszucker ist. Letzterer besteht im Übrigen auch zur Hälfte aus Fructose. Softdrinks und Säfte sollten bei einer Fructoseintoleranz besonders gemieden werden, da sie durch die Abwesenheit und als Flüssigkeit viel schneller in den Darm gelangen und zu heftigeren Symptomen führen.

Es ist wichtig seine Toleranzgrenze an Fructose zu kennen.Empfehlung mit Herz vegetables-1085063_1920 Fructoseintoleranz

Auch dabei hilft das Ernährungstagebuch, denn auf Fructose sollte nicht komplett verzichtet werden. Ein vollständiger Verzicht sorgt dafür, dass der Körper den Fruchtzucker gar nicht mehr verträgt. Darum sollte er sanft wieder an ihn gewöhnt werden und außerdem sollte auf Obst und Gemüse keinesfalls verzichtet werden. Diese liefern Vitamine, die wichtig sind um Folgebeschwerden zu vermeiden, sowie wichtige sekundäre Pflanzenstoffe und viele Ballaststoffe, die für einen gesunden Darm sorgen. Auch von Bedeutung für die Vermeidung von Folgebeschwerden ist eine ausreichende Nährstoffversorgung durch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Insgesamt ist ein gesunder Darm wichtig für eine gute Verwertung von Nährstoffen und Vitaminen.

Zucker und Fructoseintoleranz

Interessant ist auch, dass einige Zucker bei einer Fructoseintoleranz besser und leichter zu vertragen sind als andere. Etwa der Zuckeralkohol Erythrit und Steviaprodukte. Auch Haushaltszucker ist manchmal in gewissen Mengen in Ordnung, allerdings funktionieren Milchzucker und Traubenzucker besser. Letzterer besteht aus Glucose, welche die Resorption der Fructose aus dem Darm in die Blutbahn verbessert. Darum kann er in Ausnahmefällen über fructosereiche Lebensmittel gestreut werden – zu viel Glucose schadet dem Körper – und auch Früchte sind nach einem glucosehaltigen Mahl leichter verträglich. Sorbit hingegen blockiert die Aufnahme von Fructose im Darm, weswegen auch „Light-Produkte“ und zuckerfreie Süßigkeiten bei einer guten Fructoseintoleranz Ernährung vermieden werden sollten.