Parkinson

Parkinson

Parkinson auch Morbus-Parkinson oder Parkinson-Syndrom genannt, ist eine Erkrankung des Nervensystems.

Die erkrankten Nerven schränken vor allem die Beweglichkeit und den Bewegungsablauf ein und stören diesen erheblich.Empfehlung mit Herz boy-1454054_640-1 Parkinson

Das Symptom für Parkinson-Patienten ist ein stetiger Verlust von Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Dopamin enthalten. Der Botenstoff Dopamin ist für eine bestimmte Kommunikation an Informationen zu den einzelnen Nervenzellen untereinander verantwortlich.

Durch die Parkinsonerkrankung, der daraus resultierenden Verlust von Nervenzellen im Gehirn,  ist zu wenig des Botenstoffes Dopamin im Körper.  Die Kommunikation der Nervenzellen ist stark durch zu wenig Dopamin beeinträchtigt.

Im Volksmund wird Parkinson verallgemeinert. In der Regel spricht man von Morbus-Parkinson, auch Parkinson-Krankheit bzw. parkinsonsche Krankheit genannt.

Das Parkinson-Syndrom und Morbus Parkinson ist das häufigsten auftretende Parkinson-Syndromen. Zwei von diversen anderen verschieden Parkinson Syndromen.

Ärzte sprechen von einem idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS) was „ohne erkennbare Ursache“ bedeutet.

Parkinson Symptome

Verschiedene Erkrankungen können ähnliche Symptome wie bei Parkinson hervorrufen.

Symptome treten vor allem im höheren Alter häufiger auf als die eigentliche Parkinson Krankheit.Empfehlung mit Herz parkinson-symptome-symboldarstellung-e1552491411458 Parkinson

Symptome Parkinson

  • Muskelzittern – Tremor
  • Muskelstarre – Rigor
  • Bewegungsarmut – Akinese
  • Verlust von Nervenzellen im Gehirn,  da zu wenig des Botenstoffes Dopamin im Körper vorhanden ist.

 

Morbus Parkinson Symptome

Morbus Parkinson, die Parkinson Krankheit oder das Parkinson-Syndrom ist eine der häufigsten Gesundheitsherausforderung im Alter und zudem chronische. Während des Krankheitsverlaufs von Morbus Parkinson sterben bestimmte Nervenzellen im Gehirn ab. Die betroffenen Gehirnzellen sind für die Bewegungen zuständig.  Es ist eine Erkrankung des Nervensystems, bei den Nervenzellen im Mittelhirn sukzessive absterben ist dauerhaft.

Symptome

  • verlangsamte Bewegungen
  • Muskeln werden sehr steif
  • zittern der Arme und Beine in der Ruhe
  • Probleme beim Denken
  • mögliches dement sein
  • gewichtsverlust und abmagern – was durch die unbeabsichtigten Muskelbewegungen verursacht wird.
  • Schluckbeschwerden
  • Schluckstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Mangelernährung
  • gestörtes Riechvermögen

 

Was ist ein Parkinson-Syndrom?

Erkrankungen die ähnliche Symptome wie bei einer Parkinson-Krankheit hervorrufen werden Parkinson-Syndrome genannt.

Viele Medikamente verursachen bei längerer Anwendung unter Umständen ein Parkinson-Syndrom.
Neuroleptika, die zur Behandlung von Psychosen eingesetzt werden oder Kalzium-Antagonisten, die zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen verschrieben werden verursachen Parkinson ähnliche Symptome.

Häufig bilden sich die Symptome wieder zurück, wenn die Medikamente abgesetzt oder neue verschrieben werden.
Das muss immer mit Rücksprache des behandelnden Arztes geschehen.

Eine „Verkalkung“ der Hirngefäße, medizinisch Arteriosklerose genannt, sogar Schlaganfälle, ein Schädel-Hirn-Trauma, eine Hirnentzündung und viele andere Hirnschädigungen können Parkinson-Syndrome auslösen.
Parkinson-Syndrome können auch durch andere Störungen der einzelnen Gehirnregionen zu Grunde liegen.

Formen des Parkinson-Syndroms

In der Medizin unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Parkinson-Syndromen:

  • Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS) oder Primäres Parkinson-Syndrom
      • ist mit rund 75% das häufigste Syndrom aller Parkinson-Erkrankungen.
      • „Idiopathisch“ heißt „ohne erkennbare Ursache auftretend“.
      • Da keiner bis heute sagen kann was die Ursache des absterben der Nervenzellen im Mittelhirn auslöst, trifft die Bezeichnung „idiopathisch“ auf das Parkinson-Syndrom zu. Mediziner sprechen immer dann von einem Idiopathischen Parkinsonsyndrom sobald feststeht, dass kein Auslöser für die Symptome bekannt ist.

 

  • Symptomatisches oder sekundäres Parkinson-Syndrom
      • Ursachen für ein Sekundäres Parkinson-Syndrom liegen bei den Umwelteinflüssen wie:
        • Umweltgiftstoffe
        • Durchblutungsstörungen
        • Tumore im GehirnEmpfehlung mit Herz parkinson-symbolbild Parkinson
        • Medikamenten wie Neuroleptika uvm.

 

  • Atypisches Parkinson-Syndrom oder Parkinson-Plus-Syndrom
      • Beim Idiopathischen Parkinson-Syndrom ist die Ursache in der substantia nigra, dem sogenannten Mittelhirn-Bereich zu finden.
      • Dopamin-Mangel im Körper des Parkinson-Patienten
      • es gibt atypische Parkinson-Syndrome, bei denen gleich mehrere Systeme im Gehirn betroffen sind

 

  • Multisystem-Atrophie (MSA)

 

      • Multisystem-Atrophie ist eine Zellveränderungen in mehreren Gehirnregionen gleichzeitig:
      • Lewy-Körperchen-Demenz – Lewy-Body-Demenz (LBD)
        • Die Lewy-Körper-Demenz ist die zweithäufigste neurodegenerative Demenz im Alter und entsteht eigenständig oder auch als sekundäre Krankheit. Lewy-Körperchen-Demenz ist eine Folgeerkrankung, im Rahmen einer bereits bestehenden Parkinson Erkrankung.
        • Die Lewy-Körper-Demenz ist mit ca. 20 % der Demenzerkrankungen, die zweithäufigste Form einer Demenz.
      • Kortikobasale Degeneration (CBD)
        • Die kortikobasale oder corticobasale Degeneration (CBD) ist ein langsames fortschreiten der neurodegenerativen Erkrankung, mit einer Ansammlung von hyperphosphorylierten Tau-Protein im Gehirn (Tauopathie).
        • Die Hauptsymptome sind Parkinson-Symptome allgemein und zudem das Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten – die sogenannte Gehirnleistung.
        • Dieses typische Parkinson-Syndrom wird auch als „Parkinson Plus-Syndrom“ bezeichnet.

 

Parkinson Diagnose

Es ist nicht immer einfach, durch den großen medizinischen Fortschritt, die Diagnose Parkinson, Morbus Parkinson oder Parkinson-Syndrom zweifelsfrei zu stellen.

Die Symptome sind im Frühstadium der Erkrankung oft so unspezifisch, dass es viele Ursachen sein können.Empfehlung mit Herz parkinson-symbolbild-1 Parkinson
Eine Parkinson Diagnose kann Anfang gar nicht in Betracht kommen.

Wichtig für die Parkinson Diagnose ist es ein Gespräch mit einem Arzt zu führen und eine körperlich-neurologische Untersuchung durchzuführen. Folgeuntersuchungen schaffen Klarheit, andere Gründe für die Symptome ausschließen zu können.

Wenn ein Arzt andere Ursachen für die Beschwerden ausschließen kann, gilt die Diagnose Morbus Parkinson – Idiopathisches Parkinson-Syndrom als gesichert.

Anamnese von Parkinson

Der Arzt untersucht seinen Patienten ausführlich und  ragt nach seinen Beschwerden.

Folgende Fragen müssen gewissenhaft vom Patienten beantwortet werden, für eine gute Grundlage der Diagnose …

  • Haben Sie Schmerzen und wenn ja, wo und wie lange?
  • Wann sind die ersten Beschwerden aufgetreten?
  • Liegt eine bestimmte Vorerkrankungen vor und wenn ja welche?
  • Haben Sie Probleme beim Gehen das Gleichgewicht zu halten?
  • Fallen feinmotorische Tätigkeiten zunehmend schwerer zum Bsp. das aufknöpfen eines Hemds oder das Schuhe zubinden?
  • Fühlt sich die Muskulatur angespannt an?
  • Wie schlafen Sie, schlafen Sie gut oder weniger gut?
  • Nehmen sie Medikamente ein und wenn ja welche?
  • Haben Sie in den Händen und oder Beinen ein zittern und wenn ja, wie lange schon?
  • Haben Sie noch weitere Beschwerden?

 

Auch Angaben der Angehörigen können dem Arzt helfen wichtige Anhaltspunkte zu finden.

Im fortgeschrittenen Stadium sind die Anzeichen von Morbus Parkinson so offensichtlich, dass ein Arzt die Krankheit oft auf den ersten Blick erkennt.

Körperliche Untersuchung

Stellt der Arzt während der körperlichen Untersuchung folgende Symptome fest …

  • eine Bewegungsunfähigkeit – Akinese genannt
  • ein Zittern – Tremor genannt
  • eine Muskelsteifheit (Rigor)
  • die typische Körperhaltung von Parkinson-Patienten
  • dement Symptome

 

,dann deutet das auf eine Morbus Parkinson Erkrankung hin.  Gerade, wenn die Symptome zunächst nur auf einer Körperseite auftreten.

Hinweis:

Sollten Sie an sich selbst oder ihren Freund / Angehörigen ähnliche oder selbige Symptome feststellen suchen Sie umgehend  einen Arzt auf! 

 

Diagnoseverfahren zur Feststellung einer Parkinson-Erkrankung

Zur Diagnose von Parkinson wird der sogenannte Levodopa-Test (L-Dopa-Test) durchgeführt.

Levodopa (L-Dopa) ist eine Vorstufe des Stoffes, der bei Parkinson nicht ausreichend gebildet wird, das Dopamin.

L-Dopa sorgt dafür, dass im Gehirn wieder ausreichend Dopamin für die Nervenzellenkommunikation zur Verfügung steht.

Zeigt sich durch die Verabreichung von L-Dopa , dass die Symptome eines Dopaminmangels zurück gehen, ist dies ein Hinweis auf die Parkinson-Krankheit.

Alternativ wird auch der Wirkstoff Apomorphin verabreicht.

Hinweis:

Der L-Dopa-Test ist allerdings nur als Anhalt zu sehen und gibt keine gesicherte Diagnose.

Folgeuntersuchungen zur gesichteten Diagnose einer Parkinsonkrankheit sind …Empfehlung mit Herz parkinson-degenerative-erkrankungen-symbolbild Parkinson

 

Das sichtbar machen von erkrankten Gehirnregionen ist durch ein CT oder ein MRT möglich. Dieses lässt eine Diagnose und das Ausschließen von anderen Erkrankungen zu, die zum erkenntlich machen der veränderten Gehirnregionen führen.

Hat der Arzt Hinweise auf Komplikationen kognitiver Störungen, kommen weitere Methoden zum Einsatz wie …

 

Beide Verfahren machen die Stoffwechselaktivität bestimmter Nervenzellen im Gehirn sichtbar.

Während einer unklaren Parkinson-Syndrom Diagnose muss unter Umständen mithilfe eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET) oder der sogenannten Single Photon Emission Computed Tomography (SPECT) als weitere Untersuchung durchgeführt werden.

Erste Hinweise auf die Parkinson Krankheit sind …

  • eine Verkleinerung der Handschrift
  • ein gestörtes Riechvermögen
  • starke Muskelverspannungen
  • Schwierigkeiten bei Alltagstätigkeiten beispielsweise dem Zähneputzen, Zuknöpfen oder Computerarbeiten etc.
  • Probleme beim Gehen am Morgen
  • Erhöhtes Fallrisiko
  • Selbstverletzungen im Schlaf oder des Partners, durch heftige Bewegungen während des Traumschlafes.

 

Parkinson Ursache

Rund 75 Prozent aller Patienten, die an einem Parkinson-Syndrom leiden, erhalten die Diagnose Morbus Parkinson.

Die Ursachen von Morbus Parkinson sind unklar. Daher bezeichnen Ärzte die Erkrankung auch als idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS) „was ohne erkennbare Ursache“ bedeutet.

Gesichert ist, dass Parkinson mit einem Mangel am Botenstoff Dopamin im Gehirn einhergeht. Dieses  führt zu den typischen Parkinson Symptomen. Der Dopamin– Mangel kommt zustande, weil fortlaufend dopaminhaltige Nervenzellen im Gehirn absterben.

Was passiert bei Parkinson im Gehirn?Empfehlung mit Herz parkinson-symboldarstellung Parkinson

Botenstoffe wie Dopamin werden bei Bedarf von Nervenzellen im Gehirn ausgeschüttet. Die Botenstoffe sind nötig, um jede einzelne für sich genommen Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle weiterzugeben.

Liegt ein Mangel an Botenstoffen im Gehirn vor, ist der Kommunikationsprozess zwischen den Gehirnzellen gestört. Informationen können nicht mehr richtig oder vollständig von Gehirnzelle zur Gehirnzelle weitergeleitet und verarbeitet werden.

Bei Morbus Parkinson sterben dopaminreiche Nervenzellen in der sogenannten schwarzen Substanz, medizinisch als Substantia nigra bezeichnet, im Gehirn ab. Die Ursachen sind bis heute nicht bekannt.

Substantia nigra findet sich im Mittelhirn. Ihr Name geht auf den hohen Eisengehalt und Melaningehalt zurück, wodurch die Zellen dunkel gefärbt sind. Die schwarze Substanz zählt zu den sogenannten Basalganglien. Das sind spezielle Gebiete im Gehirn, die eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von Bewegungen spielen.

Die Zellen der schwarzen Substanz sind durch Nervenfasern mit einer anderen Region des Gehirns, den Streifenkörper,  ,verbunden. Medizinisch Corpus striatum genannt. Corpus stiatum ist ebenfalls wichtig für die Bewegungskontrolle des Körpers. Die Nervenzellen aus der schwarzen Substanz setzen in den Streifkörperchen das Dopamin frei. Dopamin sorgt dafür, dass elektrische Impulse von einer Nervenzelle an die andere weitergeleitet werden. So stehen  die Nervenzellen mit allen einander in Wechselwirkung.

Ist nicht ausreichend Dopamin vorhanden, werden wichtige Informationen zu den Muskelbewegungen nicht mehr von Nervenzelle zu Nervenzelle weitergegeben, sodass die typischen Parkinson-Symptome auftreten.

Die Betroffenen bewegen sich verlangsamt und entwickeln eine Bewegungsarmut, medizinisch als Hypokinese bezeichnet.

Ist die Hypokinese sehr stark ausgeprägt oder kommt es zur völligen Bewegungslosigkeit, heißt der Zustand Akinese.

Hypokinese und Akinese sind typisch für die Parkinson-Krankheit.

Durch den Dopaminmangel kommt das Gleichgewicht anderer Botenstoffe durcheinander wie das beim Acetylcholin und Glutamat. Das Ungleichgewicht der Botenstoffe Glutamat und Acetylcholin führt zu weiteren Beschwerden.

Zu viel Acetylcholin führt zum Zittern und einer Muskelsteifheit.

 

Seltene Formen von Parkinson

Ursachen einer Parkinson Erkrankung, die weitgehend erforscht sind …

  • Familiäre Parkinson-Syndrome
    • Ein familiäres Parkinson-Syndrom entstehen durch Veränderungen im Erbgut. Es ist ein Erbkrankheit. Erste Beschwerden treten oft schon im jungen Erwachsenenalter auf.

 

  • Symptomatische (sekundäre) Parkinson-Syndrome

 

    • Das sekundäre Parkinson-Syndrom entsteht durch Umwelteinflüsse oder bestimmte Erkrankungen. Vergiftungen mit „Nervengiften“ wie Kohlenmonoxid oder Mangan Parkinson-Symptome können Auslöser sein.
    • Auch Medikamente wie Neuroleptika oder blutdrucksenkende Mittel können eine mögliche Parkinson Ursache sein.
    • Ebenfalls spielen verschiedene Erkrankungen bei den Ursachen eine Rolle wie
      • Hirntumore
      • Stoffwechselstörungen – Morbus Wilson
      • regelmäßig wiederkehrende Verletzungen des Gehirns, zum Beispiel beim Boxen, dem sogenannten Boxerparkinson.

 

  • Atypische Parkinson-Syndrome

 

    • Atypische Parkinson-Syndrome treten im Rahmen anderer Erkrankungen auf, die mit dem Fortschreiten des Verlustes von Nervenzellen einhergeht.
    • medizinisch wird diese Form als neurodegenerative Erkrankungen bezeichnet

 

Gibt es Ursachen, die nur eine Parkinson-Erkrankung zur Folge hat?

Nein.

Eine eindeutige Parkinson Ursache ist nicht gefunden worden.

Mehrere Ursachen können zusammen der Krankheitsauslöser sein.Empfehlung mit Herz parkinson-betroffene Parkinson

Im Gehirn kommunizieren Nervenzellen untereinander über Schaltstellen. Schaltstellen sind Synapsen und chemische Botenstoffe, die Neurotransmitter.

Stehen nicht genug Botenstoffe zur Verfügung, ist eine Kommunikation zwischen den Nervenzellen gestört.

Der Botenstoff Dopamin ist an den Steuerungsvorgängen von Bewegungen entscheidend beteiligt. Dopamin wird vorwiegend von speziellen Nervenzellen in der sogenannten schwarzen Substanz- Substantia nigra, den – Mittelhirn gebildet.

Das Dopamin aus der schwarzen Substanz im Mittelhirn wirkt bewegungsaktivierend über einen komplexen Regelkreis.

Bei der Parkinson-Krankheit sterben überwiegend in der Substantia nigra Nervenzellen ab.

Diese Botenstoffe wirken in einem fein abgestimmten Gleichgewicht, das durch den Mangel an Dopamin bei fortschreitender Erkrankung stark gestört wird.

Es entstehen typische Symptome der Parkinson-Krankheit.

Durch eine Minderung der Dopamin herstellenden Zellen in Höhe von 60 bis 70 Prozent werden Bewegungsfunktionsstörungen auftreten.

In über 80 Prozent der Fälle tritt die Parkinson-Krankheit ohne erkennbare Ursache auf.

Genetische Untersuchungen an Parkinson-Familien weisen darauf hin, dass in seltenen Fällen Parkinson vererbt werden kann.

Eine weitere mögliche Parkinson Ursache ist eine verstärkte Belastung mit Umweltgiften wie bspw. durch Pestizide, Schwermetalle, Feinstaub und viele andre.

Freie Radikale schädigen, durch ihre ausgeprägte Reaktionsfähigkeit Körperzellen, nachhaltig und verursachen Stoffwechselprodukte. Daher wird diskutiert, ob Stoffwechselendprodukte eine Parkinson-Erkrankung begünstigt.

Parkinson Behandlung und Therapie

Je früher eine Parkinson Therapie und somit die Behandlung der Erkrankung beginnt, desto besser kann ein Voranschreiten der Symptome verhindert werden.

Eine Heilung von Morbus Parkinson mit einer Therapie ist bis heute nicht möglich.

Die gezielte Behandlung und das begrenzen der Ausmaße von Symptomen ist sehr wichtig!

Ziel einer Morbus-Parkinson Therapie ist es …Empfehlung mit Herz parkinson-hände Parkinson

  • motorischen Fähigkeiten zu erhalten
  • geistige Fähigkeiten zu stärken
  • psychischen Beschwerden zu lindern
  • Lebensqualität zu erhöhen und zu sichern
  • die Selbstständigkeit bei den Tätigkeiten des täglichen Lebens langfristig zu erhalten
  • die Selbstständigkeit in der Teilhabe an der Familie und der Gesellschaft zu sichern
  • eine Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich hinauszuzögern
  • die Berufsfähigkeit so lange wie möglich zu erhalten
  • Begleiterkrankungen und Komplikationen zu vermeiden
  • Nebenwirkungen einer medikamentösen Behandlung möglichst gering zu halten

 

Hinweis:

Nicht nur für den Parkinson-Patienten ist die Erkrankung und dessen Herausforderungen belastend. Auch für Angehörige und Freunde ist es nicht einfach.  In der Therapie muss die besondere Belastung für beide Seiten Berücksichtigung finden.

Sobald die Parkinson-Erkrankung fortgeschritten ist, kann über eine zeitweise Tagesbetreuung des Patienten nachgedacht werden. Die Tagespflege entlastet die Familie, den Lebenspartner oder Unterstützer.

 

Gibt es verschiedene Behandlungsmethoden oder Therapien von Parkinson?

Ja.

Im Rahmen einer Parkinson-Therapie kommen verschiedene Therapien zum Einsatz.

Diese können sein …

  • Physiotherapie
  • Sport
  • Sprechtherapie – Logopädie
  • Atemtherapie
  • Schluckstörungsbehandlungen durch einen Logopäden
  • Psychotherapie – gegen Ängste, Depressionen, Verhaltensmuster

 

Hinweis:

Grundsätzlich ist die Parkinson-Krankheit behandelbar, jedoch nicht heilbar!

Eine Parkinson Therapie setzt sich aus mehreren Ansätzen zusammen.
Der wichtigste Ansatz ist der Einsatz von Medikamenten.

Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung, dadurch ist die Wirkung bestimmter Anti-Parkinsonmittel mit der Zeit geringer.

Eine gewisse Anpassung der Medikamente in regelmäßigen Zeitabständen ist notwendig.

 

Parkinson Behandlung mit Medikamente

Medikamente heilen bis dato Parkinson-Erkrankungen nicht.

Jedoch können Medikamente den Mangel an Dopamin im Gehirn, der für die typischen Parkinson-Symptome verantwortlich ist, ausgleichen und so diese lindern.

Für die medikamentöse Therapie von Parkinson stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung.

Wirkstoffe von Parkinson-Medikamenten sind …

 

Eine medikamentöse Therapie hängt von der Einzelfallentscheidung des Arztes für den jeweiligen Parkinson-Patienten ab.
Einflussfaktoren für das richtige Medikament sind unter anderem das Alter und eventuellen Begleitstörungen.

Medikamente und Wirkstoffe für eine Parkinson TherapieEmpfehlung mit Herz parkinson Parkinson

        • Levodopa – L-Dopa Vorstufe des Dopamins

 

Levodopa gilt als wirksamstes Medikament zur Behandlung der typischen Bewegungsverlangsamung und erhöhten Muskelspannung.

  • Parkinson-Symptome werden durch Levodopa rasch gelindert.
  • In den ersten Jahren verläuft die Therapie mit L-Dopa meist problemlos.
  • L-Dopa ist besonders zu Beginn der Behandlung gut verträglich.
  • Das voranschreiten der Parkinson-Krankheit kann durch L-Dopa nicht verhindert werden!

 

Dopamin, was von außen in den Körper zugeführt wird, kann nicht direkt im Gehirn wirken, da das Dopamin die Blut-Hirn-Schranke nicht durchdringen kann. Somit ist der Dopaminmangel durch Medikamente nicht einfach auszugleichen und bliebe alleine wirkungslos.

Das Levodopa – L-Dopa, L-3,4-Dihydroxyphenylalanin, die Vorstufe von Dopamin, kann die Blut-Hirn-Schranke durchdringen und gelangt ins Gehirn wo es sich in den Botenstoff Dopamin umwandelt.
Bei Nervenimpulsen im Körper wird das Dopamin dann freigesetzt. Zudem kann es sich wieder an Andockstellen anderer Nervenzellen binden, sodass die Symptome von Parkinson deutlich zurückgehen.

Levodopa wird in verschiedener Form den Patienten verabreicht:

  • Tabletten
  • Kapseln
  • Tropfen

 

Die Levodopa-Medikamente enthalten immer auch sogenannte Decarboxylase-Hemmer. Sofern sich der Wirkstoff Levodopa außerhalb des Gehirns befindet, wird es von dem Enzym Decarboxylase zu einer unwirksamen Substanzen umgewandelt. Somit erreicht weniger Levodopa das Gehirn.

Der Decarboxylase-Hemmer bremst diesen unerwünschten Abbauprozess außerhalb des Gehirns und erhöht damit auf indirektem Wege die Wirkung im Gehirn. Durch den Decarboxylase-Hemmer durchdringt mehr Levodopa die Blut-Hirn-Schranke.

Was ist die Blut-Hirn-Schranke?

Die Blut-Hirn-Schranke ist die Barriere zwischen Blutkreislauf und Gehirn oder Rückenmark. Durch sie wird verhindert, dass fremde Substanzen zum Bsp. Krankheitserreger, Arzneimittel oder Giftstoffe das zentrale Nervensystem beeinflussen können.

Levodopa (L-Dopa) ist eine Vorstufe des Dopamins und wirkt sich positiv auf die Beweglichkeit, gegen die Muskelsteifigkeit, aber auch gegen das Zittern aus. Jedoch können nach langer Therapiedauer als Nebenwirkung unberechenbare und unkontrollierbare Bewegungen auftreten. Um ein Schwanken des Wirkspiegels, bei fortgeschrittenen Stadien, zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit des Einsatzes einer Dopamin-Pumpe. Diese Dopamin-Pumpe gibt kontinuierlich, über eine Sonde im Dünndarm, den Wirkstoffmix L-Dopa und Decarboxylase ab.

 

        • Dopaminagonisten

Diese erhöhen die Wirkung des körpereigenen Dopamins. Die Wirkung des vorhandenen Dopamins wird erhöht.

Wirkstoff

 

Neuere Dopaminagonisten gewährleisten gleichmäßige Wirkstoffspiegel und müssen zum Teil nur noch einmal am Tag eingenommen werden. Diese sind zum Bsp. retardiertes Ropinirol, retardiertes Pramipexol.
Die Wirkstoffe können auch über ein Pflaster in den Körper gelangen. Dieses muss täglich gewechselt werden.

Diese verringern Wirkungsschwankungen von Dopamin oder bremsen den Abbau des Botenstoffes Dopamin.

Wirkstoff

 

Diese können effektiv das Zittern verringern.

Wirkstoff

Biperiden
Bornaprin

Amantadin soll die Dopaminausschüttung erhöhen und somit die Beweglichkeit verbessern.
Verschiedene Wirkstoffgruppen können auch untereinander kombiniert werden.

Eine ideale medikamentöse Einstellung für den einzelnen Patienten ist sehr anspruchsvoll, weil die Symptome und Medikamentennebenwirkungen sehr unterschiedlich sein können.

Zudem ist das Ansprechverhalten auf die Medikamente sehr unterschiedlich.

Behandlung durch Operative Eingriffe am Gehirn Empfehlung mit Herz Parkinson-Nervensystem Parkinson

Der Nutzen und das Risiko stehen immer im Zusammenhang für die Entscheidung der chirurgischen Parkinson Therapie.

Somit muss der Arzt und Patient das Risiko und den Nutzen gemeinsam abwägen.

Ein operativer Eingriff kommt erst dann in Frage, sobald die medikamentöse Therapie nicht mehr ausreichend ist und der Parkinson-Patient deutlich an Lebensqualität verliert.

Elektroden werden an genau berechneten Positionen im Gehirn dauerhaft implementiert. Dieses geschieht unter Vollnarkose.
Bestimmte Hirnareale werden elektrischen Reizen ausgesetzt, wodurch diese stimuliert oder gehemmt werden. dieses bezeichnet die Medizin als Tiefenhirnstimulation. Parkinson-Symptome werden gezielt verringert. Diese Reizung wird dauerhaft über einen programmierten Schrittmacher oder bei Bedarf vom Patienten selbst vorgenommen.

weitere Parkinson Therapien sind …

  • Physiotherapie

Eine gute physiotherapeutische Betreuung ist Grundlage für eine möglichst lange Erhaltung der Beweglichkeit. Entspannungsübungen können sich positiv auf den Tremor, dem sogenannten typischen Symptom Zittern, auswirken.

  • Logopädie

Logopädische Maßnahmen helfen, das Sprech- und Schluckvermögen während einer Beeinträchtigung zu verbessern. Die Muskulatur der betroffenen Organe wird gezielt trainiert. Auch eine Kommunikation mit Gesten und Mimiken kann gefördert werden.

  • Ergotherapie

Eine Ergotherapie hilft, den Alltag so lange wie möglich selbständig bewältigen zu können. Auch Hobbys ausführen zu können ist für den Erhalt der Lebensqualität sehr wichtig. Je nach Bedarf wird auch der Einsatz von Hilfsmitteln und Adaptionshilfen trainiert. Auch das häusliche Umfeld sollte an die Bedürfnisse des Parkinson-Patienten angepasst werden.

  • Stammzell-Therapie – befindet sich in der Entwicklung und Forschung 

Während des chronischen Krankheitsverlaufes von Parkinson sterben bestimmte Nervenzellen im Gehirn ab.

Es wird weltweit nach einem Weg gesucht, diese abgestorbenen Hirnzellen durch neue, funktionstüchtige Zellen zu ersetzen.  Eine Idee lautet Stammzellen aus dem Knochenmark des Patienten entnehmen und in sein Gehirn einpflanzen, durch eine Stammzell-Injektion, Stammzell-Transplantation. Die Stammzellen sollen sich laut Theorie im Gehirn des Parkinson-Patienten in neue, funktionstüchtige Nervenzellen umwandeln oder Defizite ausgleichen. Dieser Ansatz klingt viel versprechend.

Hinweis:

Entsprechende Stammzell-Injektionen werden von privaten Firmen oder privaten Kliniken angeboten und kosten dem Patienten eine beträchtliche Vermögen. 

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nicht für die Parkinson-Behandlung mit adulten Stammzellen.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie warnt Parkinson-Patienten vor dem Stammzellen-Injektionsverfahren! Sie bezweifelt, dass Wirksamkeit und Sicherheit wissenschaftlich belegt sind und empfiehlt die Methode einem Betroffenen zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Eine hohe Zahl an Experten halten das Funktionieren, einer Stammzellen-Therapie für Parkinson-Patienten für sehr ungewiss. Dadurch, dass die Handlung von Stammzellen im Gehirn noch unzureichend erforscht ist.
Die Stammzellen könnten dem Patienten nutzen, sie könnten wirkungslos bleiben oder sie könnten dem Patienten womöglich sogar schaden. Viele Experten sind dahingehend sehr besorgt.

 

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen von Parkinson-Patienten für Parkinson-Erkrankte.

Auch für Angehörige der Betroffenen gibt es mittlerer Weile fast in jeder Region.

Hier kann man sich über Erfahrungen mit der Parkinson-Erkrankung, der Parkinson-Therapie und den Ärzten austauschen. Zudem informieren Selbsthilfegruppen die Öffentlichkeit über die Parkinson-Krankheit. Zudem fördern SHGs die Aufklärung, die Erforschung und setzen sich für die speziellen Belange der Patienten ein.

Parkinson Physiotherapie und Sport

Um einer Bewegungseinschränkung und einen Muskulatur-Abbau entgegenzuwirken ist die medikamentöse Therapie zu empfehlen, die gleichzeitig durch eine Physiotherapie und/oder sportliche Aktivitäten ergänzt werden muss.
Ziel ist es die Beweglichkeit, Stabilität und Reaktionsfähigkeit zu trainieren.

Eine Parkinson Physiotherapie besteht zum Beispiel darin, gezielt Alltagsaktivitäten wie das aufrechte Gehen, das Aufstehen oder das Aufrichten im Bett zu üben denn …

  • je weiter eine Parkinson-Erkrankung fortgeschritten ist, umso gravierender ist der Bewegungsablauf gestört.
  • Die Parkinson-Patienten können Bewegungen nicht mehr so gut koordinieren und das Gleichgewicht schlechter halten.
  • Die Muskeln werden durch die Bewegungseinschränkungen schwächer.

 

physiotherapeutische Ansätze zur Behandlung von Parkinson sind …Empfehlung mit Herz gymnastik-physiotherapie-sport Parkinson

  • Dehnungsübungen über Gleichgewichtstraining
  • Bewegungsablaufübungen für die richtige Ausführung
  • Wiederholungsübungen zum Aufstehen, Hinsetzen, dem aufrechten Gehen uvm.
  • Schlucktraining bei Schluckstörung
  • Tai-Chi
  • uvm.

 

Mit physiotherapeutischer Anleitung oder ohne, die Trainingsmethoden sind vielseitig für eine Therapie von Parkinson.

Die Intensität eines Trainings und dessen Übungsumfang richtet sich jeweils danach, wie weit Morbus Parkinson fortgeschritten ist.

Zu Beginn der Parkinson-Erkrankung ist es wichtig, so lange wie möglich beweglich zu bleiben.

Wobei es im fortschreitenden Verlauf vorrangig darum geht, der zunehmenden Gelenkversteifung ein stückweit entgegenzuwirken, und Stürze zu vermeiden.

Bewegung und Entspannung bei Parkinson

Sport und körperliche Bewegung wirkt sich sehr positiv auf den Parkinson-Krankheitsverlauf aus.

Die gezielte Bewegung stärkt die Muskeln und wirkt dem Muskulaturabbau entgegen.

Sportarten mit hohen Sturzrisiko müssen vermieden werden!  Diese können sein …

  • Rollschuhfahren
  • Skifahren
  • Snowboard fahren
  • Radfahren.
  • Fussball
  • uvm.

 

Eine Physiotherapie bei einer Parkinson-Behandlung gehört in der Regel immer zur Behandlung dazu.

Auf ausreichend erholsamen Schlaf des Parkinson-Patienten muss geachtet werden!

Leidet der Parkinson-Erkrankte an Schlafstörungen, sprechen Sie mit ihren behandelnden Arzt.

Bleiben Sie körperlich aktiv.

Schonende Ausdauersportarten für Parkinson-Patienten sind …

  • Wandern
  • Nordic-Walking
  • Schwimmen
  • Rudern
  • Wassergymnastik

 

Außerdem muss sich ein Parkinson-Patient regelmäßig einer physiotherapeutischen oder ergotherapeutischen Behandlung unterziehen. Für das Beste Ergebnis in seiner Situation und ein angenehmeres Leben.

Parkinson Ernährung

Eine spezielle Diät bei Parkinson gibt es nicht, jedoch kann durch eine besondere Parkinson Ernährung der Verlauf der Krankheit beeinflusst werden.
Jedoch ist es wichtig, dass Patienten ausreichend Kalorien zu sich nehmen und zudem ausgewogen ernähren.

Kann man einer Parkinson-Erkrankung vorbeugen oder vermeiden?

Ja und Nein.

Ist eine Parkinson-Erkrankung im Erbgut genetisch veranlagt ist diese schwer zu vermeiden oder sicher vorher zu sagen.

Das Risiko an Parkinson zu erkranken ist bei einer Erbkrankheit um ein vielfaches höher.Empfehlung mit Herz 28 Parkinson

Jedoch über eine gesunde, ganzheitliche Lebensweise, lassen sich viele Gesundheitsherausforderungen / Krankheiten vermeiden oder heraus zögern.

Der Verzehr von Obst und Gemüse garantiert das Aufnehmen der Pflanzenstoffe, die voller Vitamine und Mineralstoffen sind. Diese Vitamine und Mineralstoffe haben eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Natürliche antioxidative Vitalstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe senken das Risiko, an Parkinson zu erkranken.

Extrakte aus grünem Tee können ihren Beitrag zur Vorbeugung leisten.

Wirkstoffe aus dem Obst und Gemüse, sowie den Mineral- und Spurenelementedrinks, wirken dem oxidativen Stress entgegen.

Oxydative Stress entsteht innerhalb des normalen Stoffwechsels eines menschlichen Körpers. Das ist gerade bei Parkinson wichtig, da oxidativer Stress Nervenzellen schädigen kann, Dopaminrezeptoren blockiert und für einen schnelleren Abbau von Dopamin sorgt.

Milch und Milchprodukte enthalten Calcium, das wichtig für die Knochenstabilität ist. Daher sollten auch Milch und Milchprodukte zu einer optimalen Parkinson Ernährung gehören. Jedoch kann man alternativ auch Nahrungsergänzungen wie Mineral- und Vitamindrinks verwenden.

Hinweis:

Der Magen benötigt Calcium um Milch oder Milcherzeugnisse zu verarbeiten. Hat Ihr Körper einen Calciummangel, ist es empfehlenswert Calcium über Nahrungsergänzungsprodukte (Kautablette o.ä.) dem Körper zuzuführen. Da ohne direkte Calcium zugabe sich der Körper das Calcium aus den ohne hin schon geschwächten Knochen holt.

 

Worauf Sie bei der Ernährung achten sollten …

  • Mit dem Fett muss gespart werden!
  • Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich.
  • vorwiegend auf pflanzliche Ernährung achten.
  • Proteinarme Kost tagsüber konsumieren. Dieses erhöht die Verwertbarkeit von L-Dopa.
  • Regelmäßig Kaffee oder Grünen Tee trinken. Dieses vermindert das Risiko für Parkinson.

 

Hinweis:

Achten Sie auf ausreichend zu Essen!
Parkinson-Patienten verlieren oft über längere Zeit an Gewicht und magern ab.
Es wird mehr Energie umgewandelt, was durch die unbeabsichtigten Muskelbewegungen verursacht wird.
Schluckbeschwerden, Schluckstörungen oder Appetitlosigkeit verstärken eine Gewichtsabnahme und Mangelernährung zudem.

Vielversprechend ist auch die zusätzliche Versorgung mit Koenzym Q10 und L-Carnitin. Diese Stoffe kommen in natürlicher Form in einer gesunden Ernährung vor und werden im Gehirn für die Ausschüttung von Botenstoffen benötigt. Studien haben gezeigt, dass das Koenzym Q10 die Parkinson-Krankheit verlangsamen kann und sogar neurologische Ausfälle reduziert.

Empfehlung mit Herz

Für eine ausreichend Versorgung mit all diesen wichtigen Vitalstoffen empfiehlt es sich, auf ein komplexes natürliches Vitalstoffpräparat zurückzugreifen.

Die erforderlichen Mengen an Vitaminen, Enzymen, Ballaststoffen und Mineralien lassen sich oftmals mit der normalen Ernährung nicht aufnehmen.

Vitalstoffe können nicht einzeln und hochdosiert durch Pillen und Pülverchen ersetzt werden!

Die natürliche volle Wirkung kann sich nur im Verbund der einzelnen Vitalstoffe miteinander entfalten.

Zahlreiche Studien zeigen, dass durch die Kombination der Vitalstoffe, die Wirkung um bis zu 200-mal stärker und effektiver ist, wie zum Beispiel im Obst und Gemüse.

Vitamin-Spiegel können durch die andauernde Medikamenteneinnahme zu niedrig sein.

Ein komplexes Vitalstoffpräparat, das alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe zusammen in einem Produkt liefert, eignet sich daher am besten.

Dieses Produkt finden Sie oftmals unter den Nahrungsergänzungen.

Essen und Trinken

Überwiegend sollten basische Lebensmittel wie Gemüse und Obst verarbeitet und gegessen werden.

  • Pflanzliche Öle sind bestens geeignet wie Olivenöl, Hanföl, Brennnesselöl, Nussöl, Rapsöl und Schwarzkümmelöl.
  • Kräuter sollten unbedingt auf dem Speiseplan stehen. Aufgrund ihrer entsäuernden Eigenschaften und des hohen Gehaltes an Spurenelementen.
  • Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter Wasser ohne Kohlensäure.
  • Basische Tees sind sehr zu empfehlen. Trinken sie anstelle eines Kaffees lieber einen basischen Tee.
  • Fleisch, Eier und Milchprodukte sollten höchstens 2mal die Woche zu sich genommen werden. Zudem sollten es mehr Bio-Produkte sein. Bio-Produkte haben einen höheren Nährwert und weniger Schadstoffe.