Schlaganfall

Schlaganfall – Was ist das?

Ein Schlaganfall bezeichnet auch Gehirnschlag, Hirnschlag, Apoplexie, zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexia cerebri, Ictus apoplecticus, veraltet Schlagfluss, umgangssprachlich Schlag, in der medizinischen Umgangssprache häufig auch Apoplex oder Insult genannt.Empfehlung mit Herz boy-1454054_640-1 Schlaganfall

Unter einem Schlaganfall wird eine Störung der Gehirnfunktion verstanden, die mehr als 24 Stunden anhält, weil ein Hirnbereich plötzlich nur noch vermindert mit Blut versorgt wird. Was bedeutet, dass in einem bestimmten Gehirnbereich die grauen Zellen nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe erhalten. Daher drohen Gehirnzellen abzusterben. Abhängig davon wie stark und wie lange eine Beeinträchtigung der Durchblutung stattfindet, wird das betroffene Areal im Gehirn seine Aufgaben nicht mehr erfüllen, vorläufig oder sogar dauerhaft.

Unser Gehirn wird von einem fein verästelten System aus Blutgefäßen durchzogen. Sauerstoff und Nährstoffe werden durch die Gefäße zu den Nervenzellen transportiert. Die Gefäße sorgen dafür, dass das nährstoffarme Blut wieder zurück zum Herzen befördert wird. Unser Denkorgan kann ohne Gefäße nicht arbeiten und wir können ohne Gefäße nicht leben.

Lagern sich zum Beispiel Entzündungszellen und Fette in den Blutgefäßen ab, werden sogenannte Plaques gebildet.

Für eine Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) sind Plaques typisch. Sie verschließen oder verengen das betroffene Gefäß. Die Gefäße sterben ab sobald die Gehirnzellen, die in dem Versorgungsgebiet liegen, nicht genug Nährstoffe bekommen.

Es kommt vor, dass sich ein Teil der Ablagerungen löst und dadurch eine kleinere Arterie verstopft. In beiden Fällen kann das Ergebnis zu einem Schlaganfall führen.

Folgen der beeinträchtigten Gehirnfunktion, die sichtbar bzw. spürbar sind, sind …

  • Probleme beim Sprechen
  • Lähmungen von Gliedmaßen
  • Sehstörungen
  • ein hängender Mundwinkel

 

Gibt es unterschiedliche Arten von Schlaganfällen?

Ja.

Bei einem Schlaganfall unterscheidet man drei Empfehlung mit Herz brain-3168269_1920-300x181 Schlaganfall    Arten …

1. Ischämischer Schlaganfall – Was passiert dabei im Körper?

Die häufigste Form des Hirnschlags nennt man den ischämischen Schlaganfall.

Dieser kommt etwa in acht von zehn Fällen vor.

Der Ischämische Schlaganfall entsteht meist durch ein Blutgerinnsel, welches eine hirnversorgende Arterie teilweise oder ganz verstopft.  Das Blutgerinnsel unterbindet gleichermaßen die Blut- und Sauerstoffversorgung für einige Hirnbereiche. Das passiert in der Regel als Folge einer Arteriosklerose (Arterienverkalkung).

Blutgerinnsel bilden sich jedoch meist an Stellen, an denen sich Ablagerungen aus Fett und Zellen gebildet haben. Dies passiert im Laufe der Zeit an den Innenwänden der Blutgefäße. Solche Ablagerungen nennt man auch Plaques.

Plaques bilden sich häufig bei Menschen mit Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes mellitus und / oder hohen Cholesterinwerten.

Umso dicker Plaques sind, desto mehr wird der Durchmesser des Blutgefäßes verengt und erschwert den normalen Blutfluss.

Durch Plaques gelangt immer weniger sauerstoffreiches Blut in das Gewebe, umso weiter die Ablagerungen eine Arterie verengen. Außerdem können Plaques leicht einreißen. An einem solchen Riss kann sich dann ein Blutgerinnsel (sog. Thrombus) bilden, welches für die komplette Verstopfung des Gefäßes sorgen kann und die Sauerstoffversorgung des Gewebes ganzheitlich unterbricht.

Zu einem Schlaganfall kommt es dann, wenn dies in einer Arterie geschieht, die das Hirn versorgt. Es kann jedoch auch zu einem Schlaganfall kommen, sobald sich irgendwo im Körper ein Blutgerinnsel löst. Das Blutgerinnsel wird mit dem Blutstrom davongetragen und verstopf in einem anderen Teil des Körpers als Pfropf (sog. Embolus) ein Gefäß (sog. Thromboembolie).

Durch das Festsetzen eines Blutgerinnsels in der Gehirnarterie blockiert die Blutzufuhr. Durch die Blutzufuhr-Blockade wird  das betroffene Hirnareal nicht mehr genügend versorgt und wird geschädigt.

2. Hämorrhagischer Schlaganfall – Was passiert dabei im Körper?

Seltener kommt ein hämorrhagischer Schlaganfall vor. In etwa in zwei von zehn Fällen spricht man von ein hämorrhagischer Schlaganfall.

Wenn die Blutgefäße im Gehirn einreißen und es zu einer Hirnblutung kommt, entsteht ein hämorrhagischer Schlaganfall.

Aus diesem Grund werden nicht nur Hirnbereiche die hinter einem „Leck“ liegen, nicht mehr mit Sauerstoff und Blut versorgt und sterben ab. Sondern das ins Gewebe austretende Blut lässt das Gehirn zusätzlich anschwellen. Dadurch entsteht ein enorm gesteigerter Druck im Schädel. Das Hirn wird als Folge dessen „einquetscht“ und die Hirnzellen nehmen Schaden.

Die am meisten vorkommende Ursache dafür, dass es zu einem Riss der Blutgefäße im Hirn kommt, ist Bluthochdruck (Hypertonie). Auf Dauer schädigt Bluthochdruck die Blutgefäße und die Gefäßwände werden abgeschwächt. Der plötzlich eintretende Blutdruckanstieg kann dafür sorgen, dass das Blutgefäß dann einreißt. Die Gefäßwände werden zudem durch Diabetes mellitus langfristig geschädigt. Außerdem kann eine Hirnblutung auftreten, wenn eines der Hirngefäße krankhaft ausgeweitet ist (Aneurysma) und einreißt.

3. Der „Mini-Schlaganfall“ – TIA – Transitorische ischämische Attacke (TIA)

Verschwinden  die Symptome eines Schlaganfalls sehr schnell oder zumindest innerhalb von 24 Stunden, spricht man unter Medizinern von einer vorübergehenden (transistorischen) ischämischen Attacke (TIA).

Eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn wird als „Transitorische ischämische Attacke“ (kurz: TIA) bezeichnet. Diese Störung ist ein frühzeitiges Warnsignal für einen Schlaganfall und wird meistens auch „Mini-Schlaganfall“ genannt.

Meist entsteht die TIA durch kleine Blutgerinnsel, die die Durchblutung eines Hirngefäßes kurzzeitig beeinträchtigen. Zum Beispiel merkt der Betroffene solche Ausfälle an vorübergehenden Sprach- oder Sehstörungen. Für eine kurze Zeit stellt sich manchmal auch eine Schwäche, ein Taubheitsgefühl oder eine Lähmung in einer Körperhälfte ein. Es kann auch eine vorübergehende Bewusstseinsstörung oder Verwirrtheit auftreten.

Die genannten Symptome einer TIA treten immer plötzlich auf, verschwinden allerdings nach wenigen Minuten oder Stunden wieder. Einen Arzt aufzusuchen ist in diesem Fall trotzdem die beste Lösung, da durch ihn schnellstmöglich die beste Therapie eingeleitet werden kann und sich somit häufig ein „echter“ Schlaganfall verhindern lässt.

Es gibt zwei Hauptursachen für eine Störung der Durchblutung des Gehirns …

  1. In circa 80 Prozent der Fälle sind Blutgefäße verstopft, zum Beispiel durch ein Blutgerinnsel (Embolus) welches verschleppt worden ist oder durch eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Dies wird dann als ischämischen (weißen) Schlaganfall bezeichnet.
  2. Seltener kommt es vor, dass der Schlaganfall durch eine Blutung im Gehirn (hämorrhagischer oder roter Schlaganfall) verursacht ist.

 

Hinweis:

Beim Auftreten von Schlaganfallsymptomen sollte man auf keinen Fall abwarten und auch bei einer TIA sofort die 112 anrufen!

Da das Risiko eines Schlaganfalls nach einer TIA ist enorm erhöht. Betroffene sollten schnell in ärztliche Behandlung um Schlimmeres möglichst zu vermeiden.

Was passiert im Körper bei einem Schlaganfall?

Unter einem Schlaganfall ist eine plötzlich („schlagartig“) auftretende Störung des Gehirns zu verstehen, welche zu einem langanhaltenden Ausfall von Funktionen im Zentralnervensystem führt. Dadurch werden gleichermaßen kritische Störungen der Blutversorgung im Gehirn verursacht.

2 wesentliche Ursachen für eine gestörte Blutversorgung des Gehirns sind …

1. Verengung oder Verschluss von hirnversorgenden Blutgefäßen

Rund 85 Prozent aller Schlaganfälle werden durch den Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn verursacht. Dies ist durch Ablagerungen an den Blutgefäßwänden, welche durch Atherosklerose hervorgerufen werden, zu verantworten. Auch aus anderen Teilen des Kreislauf-Systems können Blutgerinnsel in die Blutbahn ins Gehirn verschleppt werden. Dort könnten sie stecken bleiben und das Gefäß somit verschließen. In diesem Fall spricht man dann von einer sogenannten Embolie.

2. Aufplatzen eines Blutgefäßes im Gehirn (Hirnblutung)

Der zweite Fall, den circa 15 Prozent aller Schlaganfälle betrifft, handelt von Hirnblutungen, welche durch zerrissene Blutgefäße entstehen. Das passiert besonders dort, wo die Gefäße durch beispielsweise Atherosklerose vorgeschädigt sind oder wenn diese krankhaft erweitert sind. Oft ist ein zu hoher Blutdruck der Auslöser bzw. die Ursache dessen.

Schlaganfall Diagnose

Besonders wichtig bei der Schlaganfall Diagnose sind bildgebende Verfahren.

Bildgebende Verfahren sind z.B. die Computertomografie (CT) und die Magnetresonanztomografie (MRT). Diese sind eine zusätzliche Ergänzung der körperlichen Untersuchung und helfen dabei einen Schlaganfall zu erkennen.

Maßnahmen zur Diagnosesicherung im Krankenhaus

Die Ergebnisse der Tests der Nervenfunktionen im Krankenhaus liefern die ersten Anhaltspunkte dafür, welche Teile des Gehirns betroffen sind vom Schlaganfall. Zudem können Aussagen darüber getroffen werden, wie stark die Schädigung ist.

Mit Hilfe der bildgebenden Verfahren wie der Computertomografie oder der Magnetresonanz-Tomografie, kann eine ganzheitliche Untersuchung des Gehirns stattfinden. Geklärt wird dann vor allem auch, ob es sich um einen ischämischen oder einen hämorrhagischen Schlaganfall handelt, also eine Durchblutungsstörung oder eine Hirnblutung.

Zudem können mittels einer CT-Angiografie die Hirngefäße dargestellt werden, damit Verstopfungen erkannt werden.

Eine Durchblutungsstörung kann allerdings auch erst nach Stunden nachweisbar sein, weshalb eventuell auch eine spezielle Untersuchung der Hirndurchblutung mit Hilfe eines Kontrastmittels (CT-Perfusion) erfolgt.

Eine Blutentnahme ist ebenso unerlässlich und gibt zahlreiche Aufschlüsse für eine gesicherte Diagnose. Zudem informiert eine Blutabnahme anhand der Untersuchung des Blutbildes über die die Blutgerinnung, den Entzündungsparameter und gleichermaßen die Risikofaktoren wie z.B. erhöhte Blutzucker- oder Cholesterinwerte.

 

Empfehlung mit Herz 4-300x200 Schlaganfall    Welche Techniken und Verfahren kommen bei der Diagnosesicherung zum Einsatz?

Wenn eine genaue Abklärung für eine Schlaganfall Diagnose stattfinden soll oder wenn bestimmte Techniken auch als Ersatz für ein CT in Frage kommen, kann auch eine Magnetresonanztomografie (MRT, auch: Kernspin-Tomografie) zum Einsatz kommen.

 

Hinweis:

Beim MRT bildgebenden Verfahren sind Schäden durch eine Minderdurchblutung schon viel früher als im CT erkennbar.

Duplex-Sonographie

Die Duplex-Sonographie, eine spezielle Art des Ultraschalls, kann auch zeigen, ob und wie stark hirnversorgende Blutgefäße von Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“), Thrombose und Verengung der Gefäße beansprucht sind.

Dies dient der Ermittlung der Ursachen eines Schlaganfalls.

Die Halsschlagadern beispielsweise werden so auf ihre Durchlässigkeit überprüft.

Alternativ kann, wie auch schon beschrieben, für die Darstellung der Gefäße auch mit einem Kontrastmittel im CT oder MRT gearbeitet werden.

EKG und Ultraschall

Herzrhythmusstörungen lassen sich durch ein Elektrokardiogramm (EKG) feststellen. Beim Verdacht auf eine Herzerkrankung können mittels einer Ultraschalluntersuchung über die Brustkorboberfläche oder aber auch über die Speiseröhre (Schluckecho), nähere Details ermittelt werden. Zum Beispiel lassen sich so Blutgerinnsel in den Vorhöfen nachweisen.

Der FAST-Test – für eine Schlaganfall Diagnose

Rettungshelfer untersuchen den Patienten immer gründlich, um festzustellen, ob tatsächlich ein Schlaganfall vorliegt. Dafür gibt es spezielle Methoden, welche sich bei Schlaganfall typischen neurologischen Symptomen (wie z.B. Sprachstörungen) häufig recht schnell anwenden lassen.

In den meisten Fällen wird dazu der sogenannte FAST-Test genutzt!

  • F wie Face (engl. für Gesicht): Hierbei wird der Patient gebeten zu lächeln.Verzieht sich das Gesicht dabei einseitig?
  • A wie Arme: Der Patient soll den linke sowie rechten Arm für zehn Sekunden gerade nach vorn heben und die Handflächen dabei nach oben drehen. Sollte eine Lähmung vorliegen, gelingt dies dem Betroffenen nicht mit beiden Armen, ein Arm würde absinken.
  • S wie Sprache: Der Patient soll einen Satz nachsprechen (z.B. „Morgenstund hat Gold im Mund“). Handelt es sich um einen Schlaganfall, gelingt es ihm höchstwahrscheinlich nicht, klingt verwaschen oder er stammelt vor sich hin oder benutzt falsche Wörter.
  • T wie time (engl. für Zeit): Kann der Patient mindestens einer der drei Aufforderungen nicht nachkommen, darf keine Zeit verloren werden und er braucht sofort ärztliche Hilfe.

 

Im Rahmen einer Schlaganfall Diagnose sind weitere Untersuchungen möglich wie …

  • EKG
  • Herzultraschall (Echokardiographie)
  • Blutuntersuchungen
  • Pulsmessung
  • Schlaganfall Symptome

 

Schlaganfall Symptome

Je nach betroffenem Gehirnregion und Schweregrad, kann ein Schlaganfall ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen.

Schlaganfall Symptome sind …

  • der Mundwinkel hängt etwas
  • plötzlich kann nicht mehr gesprochen werden
  • plötzlich kann nichts mehr gesehen werden
  • oder Arm und/oder Bein könnewn nicht mehr bewegen werden

 

Hinweis:

Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühlen, betreffen im Normalfall nur eine Körperhälfte.

Folgende Symptome können sich bei einem Schlaganfall zusätzlich bemerkbar machen wie …

  • starker Schwindel
  • Gangstörungen
  • oder selten starke Kopfschmerzen

 

Empfehlung mit Herz despair-1235582_1920-300x200 Schlaganfall    Als Zeichen eines Schlaganfalls können gleichzeitig, mehrere Symptome auftreten

  • Bewusstseinsstörungen (Somnolenz, Koma), Orientierungsstörungen
  • Taubheitsgefühl im Gesicht, in einem Arm, Bein oder einer ganzen Körperhälfte
  • Lähmung oder Schwäche im Gesicht, in einem Arm, Bein oder einer ganzen Körperhälfte
  • Verwirrung, Sprach- oder Wortfindungs-, Schrift- oder Verständnisstörung
  • Schluckstörungen (Dysphagie)
  • schmerzlose Sehstörung auf einem oder beiden Augen, einseitige Pupillenerweiterung, Gesichtsfeldausfall, Doppelbilder
  • Schwindel, Gangstörung, Gleichgewichts- oder Koordinationsstörung (Ataxie)
  • stärkster Kopfschmerz ohne erkennbare Ursache bei evtl. entgleistem (überhöhtem) Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen
  • Fehlende Wahrnehmung eines Teils der Umwelt oder des eigenen Körpers (Neglect)

 

Bei einem Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) entstehen diese Symptome, da ein Teil des Gehirns nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Als Folge der Unterversorgung sterben betroffenen Nervenzellen ab.
Die Nervenzellen des Gehirns, welche miteinander verbunden sind, steuern wichtige Funktionen des Körpers, wie beispielsweise das Sprechen, das Bewusstsein, die Bewegung (Motorik) und das Sehen.

Schwerwiegende Folgen treten dann auf, sobald ein Bereich des Gehirns, der eine dieser Funktionen regelt, nicht mehr funktioniert.

Von Medizinern werden die bei einem Schlaganfall auftretenden Beschwerden auch als „neurologische Ausfälle“ bezeichnet.

Weitere Anzeichen und Schlaganfall Symptome können sein …

  • plötzliche Muskelschwäche oder Verlust der Muskelkraft bis hin zur kompletten Lähmung einer Gesichts- oder Körperhälfte (sog. Hemiplegie)
  • Taubheitsgefühl (gestörtes Berührungsempfinden), z.B. eines Arms• Sprachstörungen (undeutliche Sprache, Verständigungsschwierigkeiten)
  • Schluckstörungen
  • Sehstörungen (plötzliche Sehverschlechterung, Sehen von Doppelbildern)
  • Schwindel
  • plötzliche Verwirrtheit oder depressive Grundstimmung
  • Bewusstlosigkeit oder Benommenheit
  • plötzlich auftretende, heftige Kopfschmerzen ohne bekannte Ursache (besonders bei Hirnblutung)

 

Hinweis:

Welche Beschwerden genau auftreten bei einem Schlaganfall hängt von den Region des Gehirns ab, die zu wenig Sauerstoff erhalten.

So kann beispielsweise bei einem Schlaganfall in der rechten Gehirnhälfte die Lähmung der linken Körperhälfte eintreten.

Die Ausprägung der Symptome richtet sich auch danach, wie viel Hirngewebe durch den Mangel an Sauerstoff in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Typische Begleitsymptome eines Schlaganfalls sind …

  • plötzlich einsetzende, einseitige Lähmungen (sog. Halbseitenlähmung)
  • Sprachschwierigkeiten, häufig in Verbindung mit einer rechtsseitigen Lähmung
  • Sehstörungen wie einseitiger Sehverlust, Sehen von Doppelbildern oder verschwommenes Sehen
  • Drehschwindel mit Gangunsicherheit
  • plötzliche Bewusstseinstrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit
  • Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit
  • heftigste Kopfschmerzen
  • Plötzliche Sehstörungen

 

Plötzliche Sehstörungen sind besonders häufige Schlaganfall Symptome.
Die Patienten können dann nur noch verschwommen sehen oder nehmen nur noch Doppelbilder wahr.
Auch ein plötzliche eintretender, vorübergehender Sehverlust auf einem Auge kann auf einen Hirnschlag deuten.

Ebenfalls Anzeichen eines Schlaganfalls kann eine akut auftretende Sprachstörung sein. Einige Patienten sprechen dann plötzlich lallend oder verwaschen, verdrehen Buchstaben oder können im schlimmsten Fall gar nicht mehr reden. Oft können die Schlaganfall- Patienten zudem nicht mehr verstehen, was man ihnen mitteilt. Diese Störung wird als Sprachverständnisstörung verstanden. Auch können plötzlicher Schwindel und sehr starke Kopfschmerzen als mögliche Anzeichen für einen Schlaganfall eintreten.

Hinweis:

Durch akuten Sehstörungen kommt es häufig schweren Unfällen! Zum Beispiel kann der Betroffene stürzen oder während einer Autofahrt einen Unfall verursachen.

Schlaganfall Ursachen

Schlaganfall Ursache Nr. 1

MinderdurchblutungEmpfehlung mit Herz stroke-3233778_1920-300x212 Schlaganfall

In bestimmten Hirnregionen ist eine akute Minder- oder Mangeldurchblutung (Ischämie) die häufigste Schlaganfall Ursache. In 80 bis 85 Prozent der Fälle ist sie für einen Hirnschlag verantwortlich.

Unter Medizinern spricht man dabei von einem ischämischen Schlaganfall oder Hirninfarkt.

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum es zu einer Mangeldurchblutung in bestimmten Hirnregionen kommt.

Die relevantesten Gründe einer Mangeldurchblutung sind …

  • Blutgerinnsel

 

Ein Hirngefäß kann durch einen Blutpfropf verschlossen werden, wodurch die Blut- und Sauerstoffversorgung einer Hirnregion unterbrochen wird. Oft hat sich das Gerinnsel in einer „verkalkten“ Halsschlagader oder im Herzen (etwa bei Vorhofflimmern) gebildetund wurde mit dem Blutstrom ins Gehirn transportiert.

 

 

Hirnversorgende Gefäße im Hals (wie die Halsschlagader) oder Hirngefäße können „verkalken“. Ein Gefäß kann durch Ablagerungen an der Innenwand immer mehr verengt oder sogar ganz verschlossen werden. Das Hirnareal, welches versorgt werden muss, bekommt dann zu wenig Sauerstoff und Blut.Ein ischämischer Schlaganfall im Hirnstamm kann besonders schwerwiegende Folgen haben (Hirnstamminfarkt). Da sich dort lebenswichtige Gehirnzentren befinden, die zuständig sind für: die Steuerung der Atmung, des Kreislaufs und des Bewusstseins. Die Basilaris-Thrombose ist ein Beispiel für einen Hirnstamminfarkt. Diese ist der Verschluss der Arteria basilaris im Hirnstamm: In wirkliche schweren Fällen kommt es dadurch zu ganzheitlichen Lähmungen aller Extremitäten (Tetraparese) sowie Koma oder kann sogar unmittelbar zum Tode führen.

 

Schlaganfall-Ursache Nr. 2: Hirnblutung

 

Blutungen im Kopf sind in etwa 15 bis 20 Prozent aller Schlaganfälle die Ursache. Ein durch eine solche Hirnblutung entstandener Schlaganfall wird auch hämorrhagischer Schlaganfall genannt.

Die Blutung kann an verschiedenen Stellen auftreten …

  • Blutung im Gehirn

Empfehlung mit Herz schlaganfall-symbolbild Schlaganfall

Bei einer Blutung im Gehirn platzt plötzlich direkt im Gehirn ein Gefäß und es tritt Blut in das umliegende Hirngewebe aus. Verursacht wird eine sogenannte intrazerebrale Blutung meist durch Bluthochdruck. Aber auch andere Krankheiten, Drogenmissbrauch und der Riss einer angeborenenGefäßmissbildung (wie Aneurysma) können im Gehirn eine Blutung verursachen. In einigen Fällen bleibt die Ursache sogar ungeklärt.

 

  • Blutung zwischen den Hirnhäuten

 

Hierbei entsteht der Schlaganfall durch eine Blutung im sogenannten Subarachnoidalraum: Dies ist ein spaltenförmiger Zwischenraum, der mit Hirnwasser gefüllt ist und sich zwischen mittlerer Hirnhaut (Arachnoidea) und innerer Hirnhaut (Pia mater) lokalisieren lässt. Grund einer Subarachnoidalblutung ist oft ein spontan geplatztes Aneurysma (angeborene Gefäßmissbildung mit Aussackung der Gefäßwand).

Seltene Schlaganfall Ursachen

Vor allem bei jüngere Menschen gibt es noch eine weitaus größere Palette an Schlaganfall Ursachen, als eine Minderdurchblutung oder Hirnblutung. Zum Beispiel beruht der Hirnschlag bei einige Betroffenen auf einer Entzündung von Gefäßwänden (Vaskulitis).

Im Rahmen von Autoimmunerkrankungen treten Gefäßwandentzündungen auf wie …

 

Andere seltene Schlaganfall Ursachen sind …

 

Fetttröpfchen bzw. eingedrungene Luft verstopft hierbei ein Hirngefäß, sodass ein Hirninfarkt die Folge ist. Vor allem bei schweren Knochenbrüchen kann es zu einer Fett-Embolie kommen, sobald fettreiches Knochenmark ins Blut übergeht. Auch eine Luft-Embolie kann als sehr seltene Komplikation einer Operation am Brustkorb, am offenen Herzen oder am Hals auftreten.

  • angeborene Gerinnungsstörungen

 

Bildung von Blutgerinnseln in den Venen durch plötzlich einsetzender Gerinnung des Blutes. Hierbei wird durch die angeborene Gerinnungsstörung die Bildung von Plaques verursacht.

Risikofaktoren die einen Schlaganfall begünstigen  sind …

  • ein höheres Lebensalter
  • erbliche Faktoren (familiäre Vorbelastung: häufige Schlaganfälle bei Verwandten)
  • ein vorangegangener Schlaganfall

 

Empfehlung mit Herz man-2181478_1920-1024x686 Schlaganfall    Dennoch gibt es auch Schlaganfall-Risikofaktoren, die beeinflussbar sind, wie zum Beispiel bestimmte Erkrankungen oder ungünstige Lebensgewohnheiten.

Um das Risiko für einen Schlaganfall zu verringern, sollten solche bestehenden Erkrankungen und Lebensgewohnheiten umgestellt werden.

Risikofaktoren für einen Schlaganfall durch eine bestehenden Erkrankung oder Lebensweise sind …

  • langjähriger Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Bewegungsmangel
  • starkes Übergewicht bzw. erhöhtes Taille-Hüft-Verhältnis (Waist-to-Hip-Ratio)
  • ungesunde Ernährung
  • Fettstoffwechselstörungen, die zu erhöhten Blutfettwerten führen (hoher Cholesterinspiegel)
  • Stress
  • Rauchen
  • Herzerkrankungen (z.B. Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern)
  • starker Alkoholkonsum
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • arterielle Embolien durch Blutgerinnsel
  • Thrombosen der venösen Abflussgefäße
  • Gefäßverengung durch Gefäßverkrampfungen
  • Gefäßrisse: entweder spontan oder z. B. infolge hohen Blutdrucks
  • Spontanblutungen bei gestörter Blutgerinnung
  • Subarachnoidalblutung, sub- oder epidurale Hämatome

 

Schlaganfall Behandlung / TherapieEmpfehlung mit Herz ambulance-1874765_1920-300x300 Schlaganfall

Um die Erstversorgung durchzuführen, kümmert sich ein Notarzt oder der Rettungsdienst um den Patienten. Dazu zählen das Sicherstellen von Puls und Atmung, sowie die Messung des Blutdrucks, des Blutzuckers und die Überprüfung der Häufigkeit des Herzschlags.

Der Patient und seine Angehörigen bzw. anwesende Personen werden zudem zur Krankheitsgeschichte des Schlaganfallpatienten, zu den Symptomen und möglichen Risikofaktoren befragt.

Hilfreich ist dabei, wenn für das Auftreten der ersten Symptome eine möglichst konkrete Uhrzeit angegeben werden kann.

Eine Untersuchung die sich an den körperlichen Umständen orientiert, ermittelt Lähmungen, Bewusstseinsstörungen, Sprachverständnis sowie Sprachvermögen und Gefühlsstörungen.Gegebenenfalls erhält der Betroffene Sauerstoff, im Notfall geschieht dies über einen Schlauch in der Luftröhre (Intubation).

In der Regel bekommt der Schlaganfallpatient einen Zugang in die Vene gelegt. Über den Venenzugang können dann Medikamente und Flüssigkeiten gegeben werden.

Wenn möglich, transportiert der Rettungsdienst den Patienten dann so schnell es geht in ein Krankenhaus, welches eine für Schlaganfälle spezialisierte Abteilung (Stroke Unit) besitzt.

Im Normalfall sollte auch eine Anfahrtszeit in Kauf genommen werden, die eventuell etwas länger ist, damit eine spezialisierte Versorgung auf einer Stroke Unit erfolgen kann.

Ernährung nach einem Schlaganfall

Patienten mit der Diagnose Schlaganfall sollten sich im Anschluss besser und ausgewogen ernähren.

Die Ernährung wird auf  …

  • viel Obst und Gemüse
  • Olivenöl statt Butter zum Braten
  • Nüsse
  • weniger Fleisch und Wurst
  • mehr Fisch

 

umgestellt.

Mikronährstofftherapie

Die zur Vorbeugung und zur Vermittlung eines Schlaganfalls wichtigsten Ansätze, stehen mit der Ernährung und der Aufnahme von Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente & sekundäre Pflanzenstoffe) in Verbindung.

Ein ideal versorgter und vitaler Körper senkt zum einen das Risiko eines Schlaganfalls enorm. Zum anderen sind gerade nach einem Schlaganfall die Mikronährstoffe unentbehrlich. Weil Mikronährstoffe dem Körper die nötigen Ressourcen zur Verfügung stellen um sich zu regenerieren und die Zellen und damit verknüpften Fähigkeiten zu reaktivieren, die als verloren geglaubt galten.

Diese Mikronährstofftherapie wird von einer Reihe Studien unterstützt. Beispielsweise fanden finnische Wissenschaftler heraus, dass mit Hilfe der zusätzlichen Einnahme von natürlichen Antioxidantien – sprich Mikronährstoffen aus Lebensmitteln – die Häufigkeit von Schlaganfällen deutlich gesenkt wird, da diese gegen die gesundheitsschädigenden freien Radikale im Körper vorgehen.

Auch für die Funktion der Blutgefäße sind die natürlichen antioxidativ wirksamen Mikronährstoffe (Antioxidantien) wichtig. Es ist schon etwas länger die Rede davon, dass zusätzliche Antioxidantien das Bereitstellen von Stickoxid in den Blutgefäßen deutlich verbessert. Dies entspannt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck.

Auch Magnesium wirkt eindeutig blutdrucksenkend. Es verbessert die Stress-Resistenz des Körpers und entspannt gleichermaßen die Blutgefäße.

weitere Mikronährstoffe sind …

  • Coenzym Q10Empfehlung mit Herz 3-300x152 Schlaganfall
  • Omega-3-Fettsäuren
  • sekundäre Pflanzenstoffe, wie die zahlreich in Olivenöl enthaltenen Flavonoide

 

Diese gehören zu den elementaren Mikronährstoffen, die zu einer Schlaganfallvorsorge sowie zur Rehabilitation zählen. Durch sie werden die empfindlichen Innenwände der Blutgefäße (Endothele) geschützt und erhalten.

Hinweis:

Zu den gefährlichsten Risikofaktoren bei Schlaganfällen gehören hohe Homocystein- und hohe oxidierte Cholesterin-Werte!

Durch eine zusätzliche Zufuhr von Vitamin C und B-Vitaminen werden diese Risikofaktoren eingedämmt.

Die Mikronährstoffe machen sogar hochgefährliche Verkalkungen, die durch Ablagerungen in den Arterienwänden entstehen, rückgängig und senken relativ deutlich den Homocystein-Wert.

Zur Vorsorge und Rehabilitation von Schlaganfällen bevorzugt man heute in der modernen Mikronährstofftherapie eine natürliche Mikronährstoffmischung.

Aktuelle Studien zeigen, dass besonders für komplexe Mikronährstoffmischungen ein positiver Effekt nachgewiesen wurde, wenn es um Herzinfarkt vorsorge geht. 

Essen und Trinken 

  • Empfohlen wird eine basische Ernährung nach einem Schlaganfall, (viel Obst und Gemüse) und verwenden Sie am besten in der Küche pflanzliche Öle.
  • Wegen der entsäuernden Wirkung und des relativ hohen Gehaltes an Spurenelementen, sind auch frische Kräuter (oder tiefgekühlt) wichtig
  • Essen Sie am besten zweimal wöchentlich Meeresfisch und achten Sie darauf, dass es sich der Gesundheit zuliebe um eine Bio-Zucht oder Wildfang handelt.
  • Trinken Sie mindestens 2 Liter kohlensäurefreies Wasser.
  • Reduzieren Sie persönliche Laster wie Rauchen oder einen hohen Alkoholkonsum. Am besten gewöhnen Sie es sich ganz ab.
  • Reduzieren Sie wenn möglich Ihren Stress auf ein Minimum und gehen sie gelassener durchs Leben.

Tipps für die richtige Ernährung nach einen Schlaganfall

Vier Dinge, die es zu vermeiden und  vier, die es täglich zu verzehren gilt!

Die vier zu meidenden Speisen sind …

  • Auszugsmehlprodukte
  • alle Fabrikzuckerarten
  • alle raffinierten Fette (Margarinen, gewöhnliche Öle)
  • für Magen-, Darm-, Leber- und Gallenempfindliche: alle Säfte aus Obst und Gemüse, gleichgültig, ob selbst hergestellt oder gekauft, gekochtes Obst, Trockenfrüchte.

 

Die Speisen, die täglich gegessen werden sollten, sind …

  • Vollkornbrote, möglichst viele verschiedene Sorten
  • täglich 3 Esslöffel Getreide in Form eines Frischkorngerichts (siehe Rezept)
  • eine Frischkostbeilage, bestehend aus rohen Gemüsen und rohem Obst (z. B. als Salat)
  • naturbelassene Fette, das heißt Butter, Sahne und unraffinierte, kaltgepresste Öle. Empfehlenswert ist bei bestimmten Erkrankungen das Vermeiden bzw. das Einschränken von Tiereiweißen. Alle anderen Speisen, die nicht erwähnt worden sind, können Sie zur optimalen Ernährung nach einem Schlaganfall täglich genießen.

 

Wichtig ist es …

  • eine gesunde und ausgewogene Mikro-Nährstofflösung zu finden, die dem Geschmack und auch der Verträglichkeit entspricht
  • eine neutrale Gesamtenergiebilanz – also das Verhältnis zur aufgenommenen und verbrannten Menge an Energie – zu beachten.Es gibt Grundregeln die sie, je nach Zielsetzung und Lebensphase, vergleichsweise leicht in die Ernährung nach einem Schlaganfall integrieren können.

 

Die 11 Regeln der  Deutschen Gesellschaft für eine gesunde Ernährung (DGE) sind …

Essen Sie vielseitig: Es stehen viele gesunde Lebensmittel, also viele Möglichkeiten für die Ernährung nach einem Schlaganfall, zur Verfügung aus denen wir schöpfen können.

  1. Die Art der Zubereitung: Kochen Sie mit möglichst geringen Temperaturen, wenn es geht auch nur kurz, mit wenig Fett und wenig Wasser, da dies den natürlichen Geschmack erhält und die Nährstoffe schont. Zudem verhindert es die Bildung schädlicher Verbindungen.
  2. Die Menge, Auswahl und Kombination der Lebensmittel:Kein einzelnes Lebensmittel alleine enthält alle lebensnotwendigen Nährstoffe.
  3. Gönnen Sie sich an jedem Tag Obst und Gemüse: Wenn Sie Lebensmittel frisch, nur kurz gegart oder auch mal eine Portion als Saft genießen, bleiben besonders viele Vitamine Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe erhalten.
  4. Getreideprodukte und Kartoffel: Brot, Nudeln, Reis, Müsli, wenn möglich am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
  5. Milch und Milchprodukte: wie Joghurt, Käse oder Quark
  6. Essen Sie ein- bis zweimal in der Woche Fisch, Fleisch, Eier: Solche Lebensmittel enthalten in vielfältiger Weise wertvolle Nährstoffe, wie beispielsweise Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3 Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist der Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (B1, B6 und B12). Bevorzugen sie, besonders bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten, fettarme Produkte.
  7. Seien sie sparsam mit Fett und fettreichen Lebensmitteln: Zwar sind in Fett lebensnotwendige Fettsäuren sowie fettlösliche Vitamine enthalten, da Fett jedoch besonders energiereich ist, kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern. Bevorzugen Sie pflanzliche Fette und Öle.
  8. Zucker und Salz: Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen.
  9. Berücksichtigen Sie reichlich Flüssigkeit: Mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte, kalorienarme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur in kleinen Mengen und gelegentlich getrunken werden.
  10. sich ausreichend Zeit zum Essen zu nehmen:Man hat mehr davon, wenn man in Ruhe isst. Damit wird auch Ihre Kalorienzufuhr reduziert, da das Sättigungsgefühl früher einsetzt, und der Genuss gefördert wird.
  11. Ihr Körpergewicht: Bleiben Sie aktiv in Bewegung.Empfehlung mit Herz vegetables-752153_1920-300x205 Schlaganfall

 

Der Garten als Fundgrube für natürliche Zutaten

Wenn Sie bestimmte Zutaten für die Umstellung ihrer Ernährung nach einem Schlaganfall benötigen, dann sollten Sie einfach mal im Garten oder der Gemüse Abteilung eines Bio-Markt stöbern.

  • Brennnesseln haben unter anderem einen hohen Anteil an Eisen, Magnesium, Kalzium und Vitaminen (7mal so viel Vitamin C wie in Orangen). Sie wirken anti-rheumatisch, schmerzstillend, entzündungshemmend, beruhigend und einiges mehr.
  • Genauso geeignet ist die Wiesen-Sauerampfer. Sie verfügt, wie auch die Brennnessel, über einen hohen Vitamin C- und Eisengehalt. Man sagt ihnen heilende, blutreinigende und die Verdauung anregende Fähigkeiten nach.
  • Sogar wahre Plagegeister wie der Dreiblatt (Giersch), welcher als hartnäckiges Unkraut sehr schnell wächst, ist in Wahrheit ein vielfältiges Heilkraut. Seine Wirkung ist beruhigend und entzündungshemmend. Früher wurde es oft gegen rheumatische Beschwerden und bei Problemen in der Harnröhre eingesetzt.
  • Weitere Zutaten können auch verschiedene Wildgemüse wie Löwenzahn, Gänsefuß, Melde und Wegerich sein. Allerdings eignet sich auch Kulturgemüse wie Spinat, Mangold und Rucola wunderbar und sorgen für eine geschmacklich sanfte Mischung.

 

Gesundheit durch natürliche Inhaltsstoffe

Das Wohlbefinden wird durch die grünen Mixgetränke nachweislich gesteigert. Außerdem sind sie wahre Gesundheits-Bomben für den Körper und optimale Ergänzung zu einer gesunden Ernährung nach einem Schlaganfall.

Der Körper reinigt sich durch den hohen Anteil an Ballaststoffen und Vitaminen in der Nahrung von innen und ist bereit für die Aufgaben des Alltags.  Chlorophyll hat einen entscheidenden Anteil daran. Dieser Stoff sorgt für ein reines Blutbild und ist ein wahrer Alleskönner.

Gesundes und reines Blut hat positive Auswirkungen auf den ganzen Körper und sorgt für ein System, welches perfekt funktioniert. Jedoch ist der grüne Farbstoff aus den Blättern nicht der einzige Gesundheitsindikator.

Neben den Ballaststoffen und Vitaminen sorgen sekundäre Pflanzenstoffe, welche eine antibakterielle, antivirale, immunsystemstimulierende und blutverdünnende Wirkung haben dafür, dass sich der Weg ins Grüne und die Arbeit mit dem Mixer im Anschluss lohnt.

Die im Körper lebensnotwendigen Stoffwechselvorgänge können nur in flüssigen Umgebungsbedingungen ablaufen. Unser Körper benötigt aus diesem Grund etwa 2,65 Liter Wasser täglich aus Getränken und Nahrung als Lösungs- und Transportmittel, zur Regulierung der Körpertemperatur oder als Baustoff. Parallel wird von uns stetig Wasser abgegeben, beispielsweise als Schweiß über die Haut, als Urin über die Nieren oder als Wasserdampf über die Atmung. Flüssigkeitszufuhr und-verlust müssen sich daher die Waage halten, damit der Körper vernünftig arbeiten kann.

Wir müssen also, indem wir täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu uns nehmen, immer wieder Wasser nachfüllen.Was vor allem für Schlaganfall-Patienten interessant ist, ist, dass Ergebnisse einer Studie der medizinischen Fakultät der Universität Münster ergaben, dass das Risiko für einen zweiten Schlaganfall um 25 Prozent gemindert wird, sofern der Betroffene viel trinkt.

Getränke

Empfehlenswerte Durstlöscher

  • Wasser (möglichst natriumarm, unter 100 mg Natrium pro Liter)
  • Kräutertee, alle Sorten
  • Früchtetee, alle Sorten
  • Grüner Tee
  • Rooibos Tee
  • Fruchtsaftschorlen aus Fruchtsaft und Wasser im Verhältnis 1/3 zu 2/3.

 

Eingeschränkt oder limitiert empfehlenswerte Durstlöscher

  • Gemüsesäfte
  • Fruchtsäfte
  • Kaffee (max. 4 Tassen pro Tag)
  • Schwarzer Tee (max. 4 Tassen pro Tag)
  • Gemüsesäfte und Fruchtsäfte enthalten viele Mineralstoffe und Vitamine und sind die idealen Begleiter als Zwischenmahlzeiten.

 

Hinweis:

Gemüsesäfte sind  nicht als reine Durstlöscher gedacht bzw. geeignet!

Sie können Fruchtsäfte mit 100% Fruchtgehalt auch einfach mit Wasser im Verhältnis ein Drittel Saft zu zwei Drittel Wasser mischen. Eine solche Schorle enthält dann wesentlich weniger Kalorien als der reine Fruchtsaft.

 

Empfehlung mit Herz 12-300x200 Schlaganfall    Gute Angewohnheit

  • Trinken Sie zwischendurch und auch zu jeder Mahlzeit.
  • Trinken Sie schon bevor Sie Durst haben.
  • Bringen Sie Abwechselung in Ihre Getränkewahl, je nach Geschmack. Auch Saftschorlen oder ungezuckerte Früchte- und Kräutertees sind gut geeignet.
  • Führen Sie doch mal ein Trinktagebuch. Tragen Sie hier die Menge alle Getränke ein, die Sie am Tag zu sich genommen haben. So erhalten Sie einen guten Überblick über Ihre Trinkgewohnheiten.Trinken in Etappen
  • Trinken Sie über den Tag verteilt.

 

Hinweis:

Es macht keinen Sinn alles auf einmal zu trinken, da unser Darm pro Viertelstunde nur 0,2 Liter Flüssigkeit aufnehmen kann.

Sport nach einen Schlaganfall

Sport nach einem Schlaganfall ist sehr zu empfehlen.

Für Schlaganfall-Patienten kann Sport ein Lebenselixier sein.

Durch den richtigen Sport nach einen Schlaganfall kann das Risiko für einen erneuten Apoplex (Re-Infarkt) gesenkt werden. Denn Sport wirkt sich positiv auf die Blutfettwerte und den Blutdruck aus. Regelmäßige Bewegung verbessert außerdem die Funktion der gelähmten Körperpartien und verringert ebenfalls Spastiken.

Vor allem Alltagsbewegungen, wie beispielsweise Treppensteigen und Gehen, werden wieder sicherer und das Sturzrisiko wird gemindert. Für Schlaganfall-Patienten die oft den Verlust von alltäglichen Fähigkeiten verwinden müssen, ist es besonders wichtig Sport zu treiben, da dieser die Stimmung steigert und Selbstvertrauen verleiht.

Absolut notwendig ist …Empfehlung mit Herz nordic-walking-1814784_1920-300x199 Schlaganfall

  • eine Absprache mit dem Arzt über Art und Intensität des Sports erfolgen
  • der Patient sich nicht übernehmen
  • der Pulsschlag den Wert von 160 minus Lebensalter nicht überschreiten – eine lockere Unterhaltung sollte ohne Atemnot möglich sein. Bestimmte geeignete sportliche Aktivitäten sind krankengymnastische Übungen, die der Patient bereits in der Rehabilitation kennengelernt hat und am besten zu Hause zusammen mit einem Physiotherapeuten fortsetzen kann.

 

Hinweis:

Trotzdem sind viele Patienten verunsichert und fragen sich, ob sie sich durch Sport nach einem Schlaganfall nicht eigentlich übernehmen und ihre Gesundheit gefährden. Die Sorgen und die Vorsicht sind in gewisser Weise berechtigt.

Jemand der einen Schlaganfall erlitten hat, sollte nicht ohne eine Absprache mit dem Arzt auf einem Sportplatz alleine seine Runden ziehen.

 

Für einen Schlaganfall-Patienten bietet sich folgender Sport an …

  • leichtes Konditionstraining
  • Wassergymnastik
  • Schwimmen
  • Spazierengehen

 

Schlaganfall und Sport – So werden Sie wieder fit!

Oft bleiben nach einem Schlaganfall einzelne Körperfunktionen beeinträchtigt. Sport nach einem Schlaganfall kann dabei helfen, dass das Leiden wieder verbessert wird. Auf diese Weise lassen sich zum Teil das seelische und körperliche Wohlbefinden verbessern, sowie das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl.

Es gibt viele verschiedene Gründe Sport nach einem Schlaganfall zu treiben, weil durch die körperliche Betätigung Mobilität, Leistungsfähigkeit und Motorik gefördert werden. Zudem lassen sich die kognitiven Funktionen verbessern, genauso wie der psychische Zustand. Diese Fähigkeiten kommen vor allem dann zum Tragen, wenn in einer Gruppe trainiert wird und so gleichzeitig neue soziale Kontakte geknüpft werden.

Hinweis:

Dass Sport eine positive Wirkung nach einem Schlaganfall hat, ist kein Geheimnis mehr. Deshalb kommt es den Patienten im Rahmen der medizinischen Rehabilitation zugute entsprechende Kurse zu besuchen. Ihre Möglichkeiten sollten Sie in diesem Fall mit Ihrer Krankenkasse absprechen.

Welche Sportarten sind geeignet?

Gymnastik beispielsweise ist ein richtiger Dauerbrenner, genau wie Schwimmen oder Walking.

Im Idealfall sollten Ausdauersportarten betrieben werden.

Etwas ungewöhnlich, aber dennoch effektiv ist beispielsweise Golf. Es eignet sich am besten dazu, die körperlichen, geistigen und motorischen Bereiche wieder zu bessern nach einem Schlaganfall.

Hinweis:

Kampfsportarten und Krafttraining hingegen sind eher ungeeignet.

Darauf sollten Sie beim Training als Schlaganfallpatient achten 

Egal für welche Sportart Sie sich am Ende entscheiden, Sie sollten, um wieder fit zu werden, auf jeden Fall enge Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt halten, da er Ihnen sagen kann welches Pensum angebracht ist und welche maximale Belastung für Sie auszuhalten ist.

Beispielsweise sollten Sie während der Übungen unbedingt auf Puls und Blutdruck achten.

Außerdem ist es wichtig, dass Sie sich nicht zu stark übernehmen und überanstrengen, damit Sie beim Training nicht außer Atem kommen.

Hinweis:

Im Vordergrund sollte immer Spaß stehen, da durch sportliche Aktivitäten das seelische und körperliche Wohlbefinden gesteigert wird!

Sport stärkt nicht nur das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen, er ist eine gute Möglichkeit der Vorsorge und auch der Rehabilitation. Der Spaß an der Bewegung steht dabei immer im Fokus.

Betroffene sollten in keinem Fall von Ehrgeiz und Wettkampfgedanken geleitet werden.

Den meisten Menschen tut Sport gut. Oft ist es so, dass Schlaganfall-Patienten auch vor ihrer Krankheit kaum bis gar keinen Sport getrieben haben. Dazu kommt, dass die meisten der Patienten schon älter sind. Jedoch sind sportliche Betätigungen im Normalfall möglich und auch sinnvoll.

Die sportliche Aktivität ist abhängig von der Beweglichkeit des Patienten und dessen Bewegungseinschränkungen.

Ein Rat vom Arzt sollte in jedem Fall eingeholt werden!

Gymnastik

Die oberste Regel ist: Der Puls darf auf keinen Fall zu hoch sein.

Das Durchführen von gymnastischen Übungen ist in den meisten Fällen möglich, angefangen mit den Übungen die aus der Krankengymnastik hervorgehen, welche schon in der Rehabilitationsklinik durchgeführt wurden.

Hinweis:

Kommt es jedoch vor, dass der Patient eine erhöhte Muskelspannung verspürt, sollte er umgehend mit dieser Übung aufhören. Der Pulsschlag sollten während den Übungen 160 minus das Lebensalter nicht übersteigen.

Empfehlung mit Herz swimmer-728217_1920-300x200 Schlaganfall    Schwimmen

Sehr geeignet ist Schwimmen, da dies eine gute Möglichkeit ist sich sportlich zu Betätigen.

Beim Brustschwimmen ist es wichtig , dass der Kopf nicht in den Nacken gestreckt wird. In Verlängerung des Rumpfes sollte der Kopf dicht über dem Wasser gehalten werden.

Das Schwimmen in der Rückenlage ist die beste Wahl.

 

Hinweis: 

Besonders zu Anfang sollten Schlaganfallpatienten nicht allein ins Wasser gehen und erst ganz langsam die Dauer des Schwimmens steigern. Zudem gibt es eine bestimmte Gradanzahl (24°), die das Wasser haben mindestens haben muss.

Wassergymnastik

Wassergymnastik ist mit ihren Bewegungsübungen eine ideale und nützliche sportliche Betätigung. Ein Schlaganfallpatient sollte sich dabei mit der Hand am Überlauf festhalten oder an einer Haltestange. Im Wasser wird dann die Beweglichkeit der Gelenk geübt und wieder erhöhen. Das Körpergewicht ist dabei durch das Wasser herabgesetzt und die Muskeltätigkeit wird durch den Widerstand des Wassers angeregt.

Hinweis:

Kommt es zu Verspannungen während der Wassergymnastik-Übungen muss diese sofort abgebrochen werden!

Beim einsetzenden spastischen Verspannungen muss die Übung sofort unterbunden werden.

Gehen – Spaziergänge

Das Gehen bzw. Ihre Spaziergänge sollten Sie langsam steigern.

Gerade das Gehen ist für Schlaganfallpatienten eine weitere gute Möglichkeit sich leicht sportlich zu betätigen. Dennoch sollten Spaziergänge langsam aufgebaut werden. Spaziergänge müssen langsam bezogen auf die Weglänge und Geschwindigkeit gesteigert werden. Die Schrittzahl muss daher ebenfalls langsam gesteigert werden.

Hinweis:

Sie sollten immer an die Pulsgrenze denken! Ein Schrittzähler sowie eine Pulsmessgerät in Form einer Uhr ist ein nützliches Instrument für die Kontrolle.

Ballspiele

Bei dieser Sportart geht es auf keinen Fall um das Gewinnen!

Wenn ein Ballspiel, welches in Einzelfällen möglich ist, stattfindet, muss beachtet werden, dass dies auch einen rein spielerischen Charakter hat.

Hinweis:

Ein Wettkampfgedanke darf beim Ballspiel niemals in den Vordergrund rücken! Dies ist deswegen besonders wichtig, weil es nicht zu einer starken Blutdrucksteigerung führen soll.

 

Sport mit Gleichgesinnten

Noch mehr Spaß macht Sport mit anderen zusammen. Patieten, die Lust haben sich sportlich zu betätigen, können sich Selbsthilfegruppen anschließen und sich so die Möglichkeit des gemeinsamen Sporttreibens offenhalten.

Um die Isolation, in der sich Schlaganfallpatienten oft befinden, zu durchbrechen, sind sportliche Betätigungen in der Gruppe die beste Chance sich vor dem Einigeln zu schützen.

Hinweis:

Nutzen Sie die Möglichkeiten die Sie haben!  Halten Sie ausschau in der näheren Umgebung nach Angeboten des Gruppensports. Dabei helfen Ihnen ganz bestimmt ortsansässige Vereine, ihre Krankenkasse usw.

Jedes noch so kleine Selbstwertgefühl und Lebensfreude kommt mit dem Kontakt nach außen wieder und wird erhöht.

Bewegung und Entspannung

Treiben Sie am besten 3-mal in der Woche leichten Sport, ohne Wettkampfgedanken, für mindestens 30 Minuten.

Besonders gut eignen sich schonende Ausdauersportarten wie …

  • Wandern
  • Nordic-Walking
  • Schwimmen
  • Radfahren

 

Hinweis:

Sie sollten am besten Entspannungsübungen erlernen und praktizieren wie …

  • autogenes Training
  • Muskelentspannungen
  • Yoga
  • Autogenes Training

 

Ungeeignete Sportarten nach einen Schlaganfall sind …

  • Kampfsportarten
  • Kegeln
  • Bowling
  • Badminton
  • Tennis
  • Dart
  • Bodybuilding ist bedingt geeignet

 

Kegeln, Bowling sind eine sehr ungeeignete Sportart, da die Belastung im Abwurf der Kugel viel zu hoch ist und der Bewegungsablauf auf eine zu schnelle Durchführung zielt. Somit ist der Abwurf eher explosiv und der Blutdruck steigt stark an.

Häufig wird beim Kegeln, Bowling, Dart viel Alkohol konsumiert und durch Zigarettenrauch ist die Atemluft sehr schlecht, weshalb dies als weiterer Grund gegen diese Sportart spricht. Auch hierbei steht wieder der Wettkampfgedanke im Fokus, bei dem Betroffene durch Gruppendynamik oft nicht merken, dass sie diese Gedanken bereits haben. Sie können sich dem aufgrund ihres Umfeldes schlecht entziehen.

Hinweis:

Generell sind, wie schon aufgelistet, alle Kampfsportarten und Wettkampfspiele ungeeignet für Patienten mit einem Schlaganfall(-Risiko).

Gewichtstraining sowie Krafttraining sollten vorsichtig und wirklich nur unter der Perspektive des Ausdauertrainings betrieben werden, denn Maximalkrafttraining und zu hohe Gewichte führen dazu, dass der Blutdruck unnötig gesteigert wird.

Grundregeln beim Sporttreiben nach einen Schlaganfall

Vor allem die Sicherheit der Patienten geht bei sportlichen Aktivitäten vor. Übungen die der Krankengymnastik entspringen sowie andere geeignete Übungen können genauso gut zu Hause durchgeführt werden. Eine Haltestange an der Wand, im Garten oder auf dem Balkon sollte dabei als Unterstützung dienen, da diese den Patienten die nötige Sicherheit gibt. Besonders vorteilhaft sind Übungen an der frischen Luft im Sommer.Bei der Auswahl von Übungen sollten vom Schlaganfall Betroffene unbedingt daran denken, dass ein erhöhter Blutdruck vermieden werden sollte da sie Durchblutungsstörungen im Gehirn hatten.

Auf folgende sportliche Betätigungen muss verzichtet werden …

  • Keine Übungen mit abwärts geneigtem Kopf.
  • Keine plötzlichen Drehbewegungen des Kopfes.
  • Keine Übungen mit starkem Pressen, insbesondere wenn hoher Blutdruck vorliegt.
  • Vermeiden von praller Sonne und starker Hitze.