Nachtpflege bei Demenz

Besonders wichtig ist das Angebot der Nachtpflege bei Demenz für pflegende Angehörige, die einen Demenzkranken versorgen und betreuen. Je weiter die Krankheit fortschreitet, desto lückenloser muss die Beaufsichtigung und Betreuung eines Demenzkranken sein. Denn Menschen mit Demenz können einfach weglaufen oder sich und andere Menschen sehr leicht in Gefahr bringen, weil sie vergessen, was sie tun oder nicht mehr abschätzen können, welche Folgen ihr Tun hat. Jedoch kann es kein Mensch leisten, sich rund um die Uhr um einen Demenzkranken zu kümmern, ohne selbst krank zu werden. Dauerhafter Schlafmangel und Erschöpfung machen krank. In diesem Fall ist Nachtpflege eine Lösung.

Im Rahmen der Nachtpflege-Demenz für Senioren mit übernehmen Mitarbeiter eines Pflegedienstes stundenweise in der Nacht die Aufgaben des pflegenden Angehörigen und beaufsichtigen und betreuen den von Demenz Betroffenen zu Hause.

Demenzkranke können die Nacht aber auch in einer stationären Einrichtung verbringen, die sich auf die besonderen Bedürfnisse von Demenzkranken (z. B. Umkehr von Tag-Nacht-Rhythmus) spezialisiert hat und z. B. für die Betreuung der Nachtaktiven ein Demenz-Nachtcafé bietet.

 

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