wie definiert sich Nachtpflege ?

 

Nachtpflege für Senioren und Pflegebedürftige bedeutet vor allem Sicherheit, Erholung, Entlastung und Nachtruhe für den pflegebedürftigen Menschen und deren pflegende Angehörige.

Ambulante Pflegedienste und Pflegeheime bieten extra für Pflegebedürftige, die zu Hause leben und versorgt werden, Nachtpflege an, um pflegerische Leistungen wie Grundpflege und Krankenpflege auch in der Nacht fortzusetzen, wenn es der Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen erforderlich macht. Bedarf an Pflege bei Nacht haben z. B. auch Intensivpflege-Patienten oder Patienten im Rahmen einer Palliativpflege. Sie enthält die gleichen Leistungen für Tagespflege mit dem einzigen Unterschied der Betreuungszeiten.

Bedingungen und Leistungen ähnlich wie bei der Tagespflege

 

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wichtiger Hinweis

Leistungen der Pflegeversicherung für Tages- und Nachtpflege gibt’s auch ohne Pflegestufe

Zusätzliche finanzielle Unterstützung der Pflegeversicherung gibt es nicht nur für Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1 bis 3, wenn ihre Alltagskompetenz (z. B. bei Demenz) eingeschränkt ist, sondern auch für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz ohne eine Pflegeeinstufung (die sog. „Pflegestufe 0“).

Um Geld für zusätzliche Betreuungsleistungen zu erhalten, müssen Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen einen Antrag auf zusätzliche Betreuungsleistungen bei eingeschränkter Alltagskompetenz stellen ( nach § 45a SGB XI in Verbindung mit dem § 123 SGB XI ). Ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) prüft während seines Besuchs anhand von zwölf Kriterien, ob der Pflegebedürftige einen erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung hat.

Menschen mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz erhalten ohne Pflegestufe 231 Euro monatlich für Nacht und Tagespflege. Wenn Pflegebedürftige bereits eingestuft sind, erhöht sich der Betrag für Pflegestufe 1 um 221 Euro für Tages- und Nachtpflege und steigt bei Pflegestufe 2 um 154 Euro für Nacht- und Tagespflege.

Seit dem Jahr 2015 werden Pflegesachleistungen im Rahmen der Häuslichen Pflege und Leistungen für Tages- und Nachtpflege nicht mehr miteinander verrechnet, sondern können voll ausgeschöpft werden.

 

 

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